Was Ist Quotes

We've searched our database for all the quotes and captions related to Was Ist. Here they are! All 200 of them:

Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein. None are more hopelessly enslaved than those who falsely believe they are free.
Johann Wolfgang von Goethe (Elective Affinities)
Oh, love isn't there to make us happy. I believe it exists to show us how much we can endure.
Hermann Hesse (Wer lieben kann, ist glücklich. Über die Liebe)
When you like someone, you like them in spite of their faults. When you love someone, you love them with their faults.
Hermann Hesse (Wer lieben kann, ist glücklich. Über die Liebe)
Die Liebe und die Arbeit sind die beiden einzigen wahren Dinge in unserem Leben. Sie gehören zusammen, sonst ist es schief. Die Arbeit ist selbst eine Form der Liebe. Love and work are the only two real things in our lives. They belong together, otherwise it is off. Work is in itself a form of love.
Marilyn Monroe
Einmal ist keinmal, says Tomas to himself. What happens but once, says the German adage, might as well not have happened at all. If we have only one life to live, we might as well not have lived at all.
Milan Kundera (The Unbearable Lightness of Being)
Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden Freedom is always, and exclusively, freedom for the one who thinks differently.
Rosa Luxemburg
He stood a few meters from the step and spoke with great conviction, great joy. "Alles ist Scheisse," he announced. All is shit.
Markus Zusak (The Book Thief)
Das Gegengift zu Einsamkeit ist nicht das wahllose Zusammensein mit irgendwelchen Leuten. Das Gegengift zu Einsamkeit ist Geborgenheit.
Benedict Wells (Vom Ende der Einsamkeit)
You know quite well, deep within you, that there is only a single magic, a single power, a single salvation...and that is called loving. Well, then, love your suffering. Do not resist it, do not flee from it. It is your aversion that hurts, nothing else.
Hermann Hesse (Wer lieben kann, ist glücklich. Über die Liebe)
Zu Hause ist da, wo deine Bücher sind.
Kerstin Gier (Das erste Buch der Träume (Silber, #1))
Wir sind nichts; was wir suchen ist alles. (We are nothing; what we search for is everything.)
Friedrich Hölderlin
Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch.
Erich Kästner
There are no evil thoughts except one; the refusal to think.
Ayn Rand (Atlas Shrugged: Wer ist John Galt?)
Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben. (The most dangerous worldview is the worldview of those who have not viewed the world)
Alexander von Humboldt
What irritates me most of all about these morning people is their horribly good temper, as if they have been up for three hours and already conquered France.
Timur Vermes (Er ist wieder da)
Himmlisch ist's wenn ich bezwungen Meine irdische Begier; Aber doch wenn's nich gelungen Hatt' ich auch recht huebsch Plaisir! Loosely translated: It is heavenly, when I overcome My earthly desires But nevertheless, when I'm not successful, It can also be quite pleasurable.
Leo Tolstoy (Anna Karenina)
Ich bin der Geist der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht.
Johann Wolfgang von Goethe (Faust, First Part)
Das Leben ist kein Nullsummenspiel. Es schuldet einem nichts, und die Dinge passieren, wie sie passieren. Manchmal gerecht, so dass alles einen Sinn ergibt, manchmal so ungerecht, dass man an allem zweifelt. Ich zog dem Schicksal die Maske vom Gesicht und fand darunter nur den Zufall.
Benedict Wells (Vom Ende der Einsamkeit)
Du kennst doch bestimmt den Spruch, dass Gott die Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat. Guck dich mal um! Wenn man davon ausgeht, dass Gott ein Arschloch ist, ergibt das plötzlich mächtig viel Sinn.
Marc-Uwe Kling (Die Känguru-Chroniken (Die Känguru-Chroniken, #1))
Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf.
Hermann Hesse (Demian: Die Geschichte von Emil Sinclairs Jugend)
Du kannst nicht viel von deiner Mutter lernen. Aber das kannst du von deiner Mutter lernen. Erstens, man kann über alles reden. Und zweitens, was die Leute denken, ist scheißegal.
Wolfgang Herrndorf (Tschick)
The world is not imperfect or slowly evolving along a path to perfection. No, it is perfect at every moment, every sin already carries grace in it.
Hermann Hesse (Wer lieben kann, ist glücklich. Über die Liebe)
What it is It is madness says reason It is what it is says love It is unhappiness says caution It is nothing but pain says fear It has no future says insight It is what it is says love It is ridiculous says pride It is foolish says caution It is impossible says experience It is what it is says love.
Erich Fried (Es ist was es ist. Liebesgedichte. Angstgedichte. Zorngedichte)
Wenn ich trotzdem weiß, was Liebe ist, so ist es deinetwegen. Dich habe ich lieben können, dich allein unter den Menschen. Du kannst nicht ermessen, was das bedeutet. Es bedeutet den Quell in einer Wüste, den blühenden Baum in einer Wildnis.
Hermann Hesse (Narcissus and Goldmund)
Ich bin der Geist der stets verneint! Unde das mit Recht; denn alles was entsteht ist werth daß es zu Grunde geht; Drum besser wär's daß nichts entstünde. So ist denn alles was ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt, Mein eigentliches Element.
Johann Wolfgang von Goethe (Faust, First Part)
Manchmal", sagte sie, "gehen zwei Menschen aneinander vorbei, sehen sich kurz in die Augen, und alles, was bleibt, ist ein Wunsch. Ein Traum von dem, was hätte geschehen können. Und dann gehen sie mit jedem Schritt weiter voneinander fort und von all ihren Träumen.
Kai Meyer (Arkadien fällt (Arkadien, #3))
Von den Sternen kommen wir, zu den Sternen gehen wir. Das Leben ist nur eine Reise in die Fremde.
Walter Moers (The City of Dreaming Books (Zamonia, #4))
Magie ist das, was wir tief in uns spüren, wenn wir lächeln
Christoph Marzi (Somnia (Uralte Metropole, #4))
Lass dir Alles geschehn: Schönheit und Schrecken. Man muss nur gehn: Kein Gefühl ist das fernste.
Rainer Maria Rilke
When the brain becomes too tired, the mind stops decrypting the perceptions in our mental world and surrenders willingly to the unguarded moments of life. For some time, the safeguards of our thinking pattern weaken and discontinue the decoding of the chips of daily reality. The mind picks the instants which are above suspicion, pure and innocent. ("Uber alle Gipfeln ist Ruh" )
Erik Pevernagie
As we walk through life, fleeting emotional episodes may keep on twinkling, curl up in the hive of our recollection and enrich our imagination. In the same vein, esthetic allurement and poetic gracefulness may possess us, besiege our mind, light up our thinking and shape our future. ( Über alle Gipfeln ist Ruh”)
Erik Pevernagie
As we go through the flightiness of time, dazed by the inebriety of our mental time voyage, we must hit the brakes, sometimes, and not shy away from questioning ourselves, when we wade through the tanning mist of our memory that embroiders our thoughts or distorts them. ("Uber alle Gipfeln ist Ruh" )
Erik Pevernagie
Allein zu sein ist nicht schlecht, wenn man in der Gesellschaft von Büchern ist.
Christoph Marzi (Lycidas (Uralte Metropole, #1))
Rilke says: Verweilung, auch am Verstrautesten nicht, ist uns gegeben - We are not allowed to linger, even with what is most intimate.
Maggie Stiefvater (Linger (The Wolves of Mercy Falls, #2))
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selber das Denken zu ersparen.
Walter Moers (The City of Dreaming Books (Zamonia, #4))
Die Kunst ist ewig, ihre Formen wandeln sich. (The art is eternal, their shapes are changing.)
Rudolf Steiner
Schreiben Sie mir, Emmi. Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf.
Daniel Glattauer (Gut gegen Nordwind (Gut gegen Nordwind, #1))
Der Vogel kämpft sich aus dem Ei. Das Ei ist die Welt. Wer geboren werden will, muss eine Welt zerstören.
Hermann Hesse (Demian: Die Geschichte von Emil Sinclairs Jugend)
Manche von uns haben Lieblingsbücher, die sie nie gelesen haben. Manche sogar welche, die nie geschrieben wurden. Dieses hier ist eines von meinen, und deshalb schreibe ich es auf.
Kai Meyer
Nekima se čini da su moje pesme sve iste ... Shvatam ih potpuno... Meni su, na primer, one Ajnštajnove formule sve iste.... Nismo svi svemu dorasli ...
Đorđe Balašević (Dodir svile)
Aber Wut ist nicht dasselbe wie Hass. Hass will Zerstörung, Wut will Veränderung. Hass ist Destruktiv, Wut ist Produktiv.
Margarete Stokowski (Untenrum frei)
Was, wenn es die Zeit nicht gibt? Wenn alles, was man erlebt, ewig ist und wenn nicht die Zeit an einem vorübergeht, sondern nur man selbst an dem Erlebten?
Benedict Wells (Vom Ende der Einsamkeit)
Die Welt ist alles, was der Fall ist.
Ludwig Wittgenstein (Tractatus Logico-Philosophicus)
Um sein wahres Ich zu finden, ist es notwendig, alles in Frage zu stellen, was man bei der Geburt vorgefunden hat. Manches davon auch zu verlieren, denn oft lernt man nur im Schmerz, was wirklich zu einem gehört... Es sind die Brüche, in denen man sich erkennt.
Benedict Wells (Vom Ende der Einsamkeit)
Ein Freund ist ein Mensch, der die Melodie deines Herzen kennt und sie dir vorspielt, wenn du sie vergessen hast.
Albert Einstein
Sein Herz zu verlieren, ist die schönste Art festzustellen, dass man eines hat.
Kerstin Gier (Für jede Lösung ein Problem)
„Was glänzt ist für den Augenblick geboren; Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.
Johann Wolfgang von Goethe (Faust, First Part)
Objektiv gesehen ist der Tod das Beste, was den Menschen passieren konnte. Er zwingt sie, sich dem Leben zu stellen, jede Sekunde davon zu genießen und sich zu verwirklichen. Er ist das einzig richtige Ende, notwendig und ein starker Antrieb.“ Er machte eine Pause. „Subjektiv gesehen ist der Tod natürlich scheiße.
Benedict Wells (Fast genial)
It's not that students don't "get" Kafka's humor but that we've taught them to see humor as something you get -- the same way we've taught them that a self is something you just have. No wonder they cannot appreciate the really central Kafka joke -- that the horrific struggle to establish a human self results in a self whose humanity is inseparable from that horrific struggle. That our endless and impossible journey toward home is in fact our home. It's hard to put into words up at the blackboard, believe me. You can tell them that maybe it's good they don't "get" Kafka. You can ask them to imagine his art as a kind of door. To envision us readers coming up and pounding on this door, pounding and pounding, not just wanting admission but needing it, we don't know what it is but we can feel it, this total desperation to enter, pounding and pushing and kicking, etc. That, finally, the door opens...and it opens outward: we've been inside what we wanted all along. Das ist komisch.
David Foster Wallace (Consider the Lobster and Other Essays)
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Kurt Tucholsky
Die Welt ist gierig, und manchmal umschließen Nebel unsere Herzen, bis wir uns nicht einmal mehr daran erinnern können, wann unsere Träume zu sterben begannen.
Christoph Marzi (Lumen (Uralte Metropole, #3))
Wenn die Menschen wüssten, was der Tod ist, dann hätten sie keine Angst mehr vor ihm.
Michael Ende (Momo)
Eifersucht ist eine Leidenschaft, Die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. (Jealousy is a grievous passion that jealously seeks what causes grief.)
Franz Grillparzer (Epigrammi)
Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.
Johann Wolfgang von Goethe
Wenn du mich küsst, Gwendolyn Shepherd, dann ist das so, als würde ich den Kontakt zum Boden verlieren. Ich habe keine Ahnung, wie du das machst oder wo du es gelernt hast. Wenn du mich küsst, dann will ich nichts anderes mehr, als dich zu spüren und in meinen Armen zu halten. Scheiße, ich bin so schrecklich in dich verliebt, dass es sich anfühlt, als hätte irgendwo in meinem Inneren jemand einen Kanister mit Benzin ausgekippt und angezündet! Gwenny, das alles macht mir furchtbare Angst. Ohne dich würde mein Leben keinen Sinn mehr haben, ohne dich... ich würde auf der Stelle sterben wollen, wenn dir etwas zustieße.
Kerstin Gier (Smaragdgrün (Edelstein-Trilogie, #3))
Was die Menschen täglich ihre Entscheidungen nennen, ist nichts weiter als ein gut einstudiertes Spiel.
Juli Zeh (Spieltrieb)
Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, Und leider auch Theologie Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor; Heiße Magister, heiße Doktor gar Und ziehe schon an die zehen Jahr Herauf, herab und quer und krumm Meine Schüler an der Nase herum- Und sehe, daß wir nichts wissen können! Das will mir schier das Herz verbrennen. Zwar bin ich gescheiter als all die Laffen, Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen; Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel, Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel- Dafür ist mir auch alle Freud entrissen, Bilde mir nicht ein, was Rechts zu wissen, Bilde mir nicht ein, ich könnte was lehren, Die Menschen zu bessern und zu bekehren.
Johann Wolfgang von Goethe (Faust. Der Tragödie Erster Teil)
Es gibt immer einen Punkt dabei, wo man nicht mehr weiß, ob man lügt oder ob das, was man erfunden hat, wahrer ist als man selber.
Robert Musil (The Confusions of Young Törless)
Man kann davon überzeugt sein, sich etwas zu wünschen - vielleicht jahrelang - solang man weiß, dass der Wunsch unerfüllbar ist. Steht man aber plötzlich vor der Möglichkeit, dass der Wunschtraum Wirklichkeit wird, dann wünscht man sich nur noch eins: Man hätte es sich nie gewünscht.
Michael Ende (Die unendliche Geschichte)
Wir sind von Geburt an auf der Titanic. Wir gehen unter, wir werden das hier nicht überleben, das ist bereits entschieden. Nichts kann das ändern. Aber wir können wählen, ob wir schreiend und panisch umherlaufen, oder ob wir wie die Musiker sind, die tapfer und in Würde weiterspielen, obwohl das Schiff versinkt.
Benedict Wells (Vom Ende der Einsamkeit)
Einsamkeit ist Unabhängigkeit, ich hatte sie mir gewünscht und mir erworben in langen Jahren. Sie war kalt, o ja, sie war aber auch still, wunderbar still und groß wie der kalte stille Raum, in dem die Sterne sich drehen.
Hermann Hesse (Steppenwolf)
Der Augenblick ist zeitlos.
Leonardo da Vinci
Die Zeit verläuft nicht linear, ebenso wenig die Erinnerungen. Man erinnert sich immer stärker an das, was einem gerade emotional nahe ist.
Benedict Wells (Vom Ende der Einsamkeit)
Man kann sich die Abenteuer, für die man gemacht ist, nicht immer aussuchen.
Mariana Leky (Was man von hier aus sehen kann)
The assertion that you are in falsehood and I am in truth ist the most cruel thing one man can say to another
Leo Tolstoy (A Confession)
Cordelia! stay a little. Ha! What is't thou say'st? Her voice was ever soft.
William Shakespeare (King Lear)
Die Neugier ist die mächtigste Antriebskraft im Universum, weil sie die beiden größten Bremskräfte im Universum überwinden kann: die Vernunft und die Angst.
Walter Moers (The City of Dreaming Books (Zamonia, #4))
In tiefen, kalten, hohlen Räumen, Wo Schatten sich mit Schatten paaren, Wo alte Bücher Träume träumen, Von Zeiten, als sie Bäume waren, Wo Kohle Diamant gebiert, Man weder Licht noch Gnade kennt, Dort ist's, wo jener Geist regiert, Den man den Schattenkönig nennt.
Walter Moers (The City of Dreaming Books (Zamonia, #4))
Ist es nicht seltsam, wie viel dicker ein Buch wird, wenn man es mehrmals liest? [...] Als würde jedes Mal etwas zwischen den Seiten kleben bleiben. Gefühle, Gedanken, Geräusche, Gerüche ... Und wenn du dann nach vielen Jahren wieder in dem Buch blätterst, entdeckst du dich selbst darin, etwas jünger, etwas anders, als hätte das Buch dich aufbewahrt, wie eine gepresste Blüte, fremd und vertraut zugleich.
Cornelia Funke (Inkheart (Inkworld, #1))
Auch ist es vielleicht nicht eigentlich Liebe wenn ich sage, daß Du mir das Liebste bist; Liebe ist, dass Du mir das Messer bist, mit dem ich in mir wühle. An Milena Jesenska (14. September 1920)
Franz Kafka (Letters to Milena)
Jedes Buch ist ein Ort an den man wieder und wieder zurück kehren kann.
Kai Meyer (Die Seiten der Welt (Die Seiten der Welt, #1))
Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind: Man weiß nie, wann er zuschlagen wird.
Benedict Wells (Vom Ende der Einsamkeit)
Ausgerechnet der Mensch ist unmenschlich.
Thomas Bernhard
Die Definition eines Arschlochs ist ein Mensch, der nicht glaubt, was er sieht.
Richard Bachman
Was ist Magie anderes als eine Technik, die die meistens Menschen nicht verstehen - noch nicht oder nicht mehr?
Kai Meyer
Wenn du weißt, behaupte, dass du es weißt. Und wenn du etwas nicht weißt, gib zu, dass du es nicht weißt. Das ist Wissen.
Confucius
Was wahres Glück ist, weiß ein Mann erst, wenn er verheiratet ist.“ “Das stimmt“, sagte Onkel Nilsson. “Und dann ist es zu spät.
Astrid Lindgren
Kažu da su oči ogledalo duše, ali to nije istina. Oči su ogledalo onoga u koga gledaju. Otuda tebi verovatno svi ljudi izgledaju dobroćudno: oči im nisu iste kao inače onda kada gledaju u tebe. Ti si od onih što teško uče da ljudima to ipak nisu uobičajene oči.
Marko Šelić (Rubikova stolica (Malterego, #1))
Wenn ein Kind lesen gelernt hat und gerne liest, entdeckt und erobert es eine zweite Welt, das Reich der Buchstaben. Das Land des Lesens ist ein geheimnisvoller, unendlicher Erdteil. Aus Druckerschwärze entstehen Dinge, Menschen, Geister und Götter, die man sonst nicht sehen könnte. Wer noch nicht lesen kann, sieht nur, was greifbar vor seiner Nase liegt oder steht (...) Wer lesen kann, sitzt über einem Buch und erblickt mit einem Male den Kilimandscharo oder Karl den Großen oder Huckleberry Finn im Gebüsch oder Zeus als Stier, und auf seinem Rücken reitet die schöne Europa. Wer lesen kann, hat ein zweites Paar Augen, und er muss nur aufpassen, dass er sich dabei das erste Paar nicht verdirbt.
Erich Kästner (Als ich ein kleiner Junge war)
Daß du mein Grab besuchst, ist nicht wichtig. Ich weiß, daß du an mich denkst – das ist wichtiger.
Otfried Preußler (Krabat)
Aber jeder Schatten ist im letzen doch auch Kind des Lichts, und nur wer Helles und Dunkles, Krieg und Frieden, Aufstieg und Niedergang erfahren, nur der hat wahrhaft gelebt.
Stefan Zweig (The World of Yesterday)
Wären wir Narben, dann wären unsere Erinnerungen die Fäden, die uns zusammenhalten. Du kannst sie nicht zerschneiden. Wenn du das tust, dann reißt es dich entzwei." "Aber meine Erinnerungen tun so weh", sagte sie, "Ich will vergessen. So vieles einfach vergessen." "Wie soll das gehen? Alles, was dir im Leben geschehen ist, geschieht auch heute noch. Was einmal begonnen hat, endet nicht. Da oben in deinem Kopf, da endet es nie.
Kai Meyer (Arkadien fällt (Arkadien, #3))
Aber man weiß ja, was man von unseren Zeitungen zu halten hat. Da notiert der Schwerhörige, was ihm der Blinde berichtet, der Dorftrottel korrigiert es, und die Kollegen in den anderen Pressehäusern schreiben es ab.
Timur Vermes (Er ist wieder da)
Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.
Dietrich Bonhoeffer
Sie sagten, dass einem niemand das Zuhause nehmen kann, wenn man in sich selbst zu Hause ist. Und dass man alles in sich trägt, was man braucht, um überall glücklich zu sein.
Kerstin Gier (Wolkenschloss)
Für Einen Die Andern sind das weite Meer. Du aber bist der Hafen. So glaube mir: kannst ruhig schlafen, Ich steure immer wieder her. Denn all die Stürme, die mich trafen, Sie ließen meine Segel leer. Die Andern sind das bunte Meer, Du aber bist der Hafen. Du bist der Leuchtturm. Letztes Ziel. Kannst Liebster, ruhig schlafen. Die Andern... das ist Wellenspiel, Du aber bist der Hafen.
Mascha Kaléko
Seit ich klein war, hatte mein Vater mir beigebracht, dass die Welt schlecht ist. Die Welt ist schlecht, und der Mensch ist auch schlecht. Trau keinem, geh nicht mit Fremden und so weiter. Das hatten mir meine Eltern erzählt, das hatten mir meine Lehrer erzählt, und das Fernsehen erzählte es auch. Wenn man Nachrichten guckt: Der Mensch ist schlecht. Wenn man Spiegel TV guckt: Der Mensch ist schlecht. Und vielleicht stimmte das ja auch, und der Mensch war zu 99 Prozent schlecht. Aber das Seltsame war, dass Tschick und ich auf unserer Reise fast ausschließlich dem einen Prozent begegneten, das nicht schlecht war. Da klingelt man nachts um vier irgendwen aus dem Bett, weil man gar nichts von ihm will, und er ist superfreundlich und bietet auch noch seine Hilfe an. Auf so was sollte man in der Schule vielleicht auch mal hinweisen, damit man nicht völlig davon überrascht wird.
Wolfgang Herrndorf (Tschick)
Es ist weit verbreitet, Frauen als Menschen mit Geschlecht zu betrachten und Männer als Menschen: Chefinnen haben einen «weiblichen Führungsstil», Männer einen eigenen.
Margarete Stokowski (Untenrum frei)
Wherefore was I to this keen mockery born? When at your hands did I deserve this scorn? Is't not enough, is't not enough, young man, That I did never, no, nor never can, Deserve a sweet look from Demetrius' eye, But you must flout my insufficiency?
William Shakespeare (A Midsummer Night's Dream)
Wahrscheinlich werde ich jede Nacht von dir träumen", sagte er. "Und wenn ich aufwache, weiß ich, dass der beste Teil des Tages schon vorbei ist." "Das hast du irgendwo gelesen." "Hab ich nicht.
Kai Meyer (Arkadien brennt (Arkadien, #2))
Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.
Theodor Fontane
Und wenn mir nachts die Sonne scheint ist niemand da der mit mir weint
Till Lindemann (Messer)
Warum bedauern wir Leute, die nicht reisen können? Weil sie sich, indem sie sich äußerlich nicht ausbreiten können, auch innerlich nicht auszudehnen vermögen, sie können sich nicht vervielfältigen, und so ist ihnen die Möglichkeit genommen, weitläufige Ausflüge in sich selbst zu unternehmen und zu entdecken, wer und was anderes sie auch hätten werden können.
Pascal Mercier
Die Bild-Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun
Max Goldt
Es ist bemerkenswert, dass wir gerade von dem Menschen, den wir lieben, am mindesten aussagen können, wie er sei.
Max Frisch
Wahrscheinlich kann man vom Nichtwollen seelisch nicht leben; eine Sache nicht tun wollen, das ist auf Dauer kein Lebensinhalt.
Thomas Mann (Mario and the Magician)
Die Sprache ist das Haus des Seins.
Martin Heidegger
Wird's besser? Wird's schlimmer?, fragt man alljährlich. Aber seien wir ehrlich, Leben ist immer lebensgefährlich.
Erich Kästner
Das Gedächtnis ist ein geduldiger Gärtner.
Benedict Wells (Vom Ende der Einsamkeit)
Now say, have women worth, or have they none? Or had they some, but with our Queen is’t gone? Nay Masculines, you have thus tax’d us long, But she, though dead, will vindicate our wrong. Let such as say our sex is void of reason Know ‘tis a slander now, but once was treason." (In Honour of that High and Mighty Princess, Queen Elizabeth)
Anne Bradstreet (The Works of Anne Bradstreet (John Harvard Library))
Du bist für diese einfache, bequeme, mit so wenigem zufriedene Welt von heute viel zu anspruchsvoll und hungrig, sie speit dich aus, du hast für sie eine Dimension zu viel. Wer heute leben und seines Lebens froh werden will, der darf kein Mensch sein wie du und ich. Wer statt Gedudel Musik, statt Vergnügen Freude, statt Geld Seele, statt Betrieb echte Arbeit, statt Spielerei echte Leidenschaft verlangt, für den ist diese hübsche Welt hier keine Heimat…
Hermann Hesse (Steppenwolf)
Das Problem mit Fremdsprachen [...], wenn man sie nicht zumindest stiefmuttersprachlich beherrschte, war, dass man immer nur sagt, was man sagen kann, und nicht, was man sagen will. Die Differenz ist das Niemandsland zwischen den Grenzen der Welt.
Robert Menasse (Die Hauptstadt)
Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.
Johann Wolfgang von Goethe
Kind sein ist wie einen Ball hochwerfen, Erwachsenwerden ist, wenn er wieder herunterfällt.
Benedict Wells (Hard Land)
We defy augury. There is special providence in the fall of a sparrow. If it be now, 'tis not to come; if it be not to come, it will be now; if it be not now, yet it will come—the readiness is all. Since no man, of aught he leaves, knows what is't to leave betimes, let be. (Hamlet 5.2.217-224)
William Shakespeare
Als Körper ist jeder Mensch eins, als Selle nie.
Hermann Hesse (Steppenwolf)
Jeder Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.
Georg Büchner (Woyzeck)
Natürlich passiert es in deinem Kopf, Harry, aber warum um alles in der Welt sollte das bedeuten, dass es nicht wirklich ist?
J.K. Rowling (Harry Potter and the Deathly Hallows (Harry Potter, #7))
The great delusion of modernity, is that the laws of nature explain the universe for us. The laws of nature describe the universe, they describe the regularities. But they explain nothing. [Es ist die große Täuschung der Moderne, dass die Naturgesetze uns die Welt erklären. Die Naturgesetze beschreiben die Welt, sie beschreiben die Gesetzmäßigkeiten. Aber sie erklären uns nichts.]
Ludwig Wittgenstein
As for the use of the bomb, she would say, “It was war and we had to expect it.” And then she would add, “Shikata ga nai,” a Japanese expression as common as, and corresponding to, the Russian word “nichevo”: “It can’t be helped. Oh, well. Too bad.” Dr. Fujii said approximately the same thing about the use of the bomb to Father Kleinsorge one evening, in German: “Da ist nichts zu machen. There’s nothing to be done about it.
John Hersey (Hiroshima)
Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: "Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muß nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten." Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: "Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.
Michael Ende (Momo)
Das Leben ist ein Angebot, das man auch ablehnen kann.
Juli Zeh (Corpus Delicti: Ein Prozess)
Da ist auch noch ein anderer Geruch in der Luft, der Geruch von Feuern, die in der Ferne brennen, mit einem Hauch Zimt darin - so riecht das Abenteuer!
Walter Moers (The 13½ Lives of Captain Bluebear (Zamonia, #1))
Mein Charakter ist meinem Verstand in keiner Weise gewachsen. Ich bedaure das aufrichtig, aber ich tue nichts mehr dagegen.
Erich Kästner (Fabian: die Geschichte eines Moralisten)
Ist es nicht absurd, daß einem die Erinnerung an gute zeiten viel eher die Tränen in die Augen treibt als die an schlechte?
Walter Moers (The City of Dreaming Books (Zamonia, #4))
Man sieht nur mit dem Herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Antoine de Saint-Exupéry (The Little Prince)
Was es ist Es ist Unsinn sagt die Vernunft Es ist was es ist sagt die Liebe Es ist Unglück sagt die Berechnung Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst Es ist aussichtslos sagt die Einsicht Es ist was es ist sagt die Liebe Es ist lächerlich sagt der Stolz Es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht Es ist unmöglich sagt die Erfahrung Es ist was es ist sagt die Liebe
Erich Fried
Und wenn ich mal heirate, dann muss mein Mann zwei Bedingungen erfüllen: Er muss Bücher und Kinder lieben, alles andere ist nicht so wichtig. Ich meine, wie er aussieht und so. Obwohl es ja nicht schaden könnte, wenn er schöne Zähne hätte.
Astrid Lindgren (Britt-Mari erleichtert ihr Herz)
An intercom popped on and Paris dais, "Knock. Knock." Static and then a woman's voice said, "Who's there?" Kat raised a brow at me, and I shrugged. "The interruption cow," Paris said, glancing at Luc, who shook his head. From the intercom, "The inter-" "Moooooo!" Pars dais, snickerin. Kat giggled. Archer rolled his eyes and shook his head. There was an audible huff from the intercom. "That was stupid. The gate is opening. Give ist a sec." "That was pretty lame" I said. Paris chuckled. "I saw it on the Internet. Made me laugh. I got more. Want to hear them?" "No." My rebuttal was joined by Archer's. Something we agreed on. Huh. Go figure. "Too bad." Paris eased forward as the gated split, spreading wide. "That wasn't even my best one.
Jennifer L. Armentrout (Origin (Lux, #4))
6.4311 Der Tod ist kein Ereignis des Lebens. Den Tod erlebt man nicht. Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt. Unser Leben ist ebenso endlos, wie unser Gesichtsfeld grenzenlos ist. 6.4311 Death is not an event of life. Death is not lived through. If by eternity is understood not endless temporal duration but timelessness, then he lives eternally who lives in the present. Our life is endless in the way that our visual field is without limit.
Ludwig Wittgenstein (Tractatus Logico-Philosophicus)
Wahnsinn ist, wenn man nicht mehr die Nähte sehen kann, mit denen die Welt zusammengenäht ist.
Richard Bachman (Rage)
The isms go, the ist dies, art remains
Vladimir Nabokov
Alles ist erlaubt, alles außer schweigen.
Daniel Glattauer (Gut gegen Nordwind (Gut gegen Nordwind, #1))
Ich fühle, wie ich langsam zu einem Mörder werde. Mein Glaube an die Humanität ist machtlos. Und weil ich es weiß, bin ich ein Säufer geworden.
Friedrich Dürrenmatt (The Visit: A Tragi-Comedy)
Das Schicksal des Menschen ist der Mensch.
Bertolt Brecht
Trauer ist kein Sprint, Trauer ist ein Marathon. Und auf dieser Strecke gab es Stellen, an denen es besser lieft, und andere, an denen ich kaum Luft bekam.
Benedict Wells (Hard Land)
Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Komischerweise die glaubt niemand.
Max Frisch
M. Mabeuf’s political opinion was a passionate fondness for plants, and a still greater one for books. He had, like everybody else, his termination in ist, without which nobody could have lived in those times, but he was neither a royalist, nor a Bonapartist, nor a chartist, nor an Orleanist, nor an anarchist; he was an old-bookist.
Victor Hugo (Les Misérables)
Wäre es wirklich besser, wenn es diese Welt überhaupt nicht gäbe? Stattdessen leben wir, wir schaffen Kunst, lieben, beobachten, leiden, freuen uns und lachen. Wir existieren alle auf millionenfach unterschiedliche Weisen, damit es kein Nichts gibt, und der Preis dafür ist nun mal der Tod.
Benedict Wells (Vom Ende der Einsamkeit)
Niemand schien zu merken, daß er, indem er Zeit sparte, in Wirklichkeit etwas ganz anderes sparte. Keiner wollte wahr haben, daß sein Leben immer ärmer, immer gleichförmiger und immer kälter wurde. [...] Aber Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen. Und je mehr die Menschen daran sparten, desto weniger hatten sie.
Michael Ende
Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste
Heinrich Heine
Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.
Erich Fried
Beauty is the splendor of truth. (Die Schönheit ist der Glanz der Wahrheit)
Plato
Zuviel ist gerade so falsch wie zuwenig.
Confucius (Gespräche)
Es kann sehr verführerisch sein, die Realität zu ignorieren, wenn sie nervt und hässlich ist und uns fertigmacht, aber auf Dauer geht das nicht gut aus.
Margarete Stokowski (Untenrum frei)
Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum
Johann Wolfgang von Goethe (Faust, First Part)
Dass man lebt, ist Zufall; dass man stirbt, ist gewiss.
Erich Kästner (Fabian: die Geschichte eines Moralisten)
In den einsamen Stunden des Geistes ist es schön in der Sonne zu gehn, an den gelben Mauern des Sommers hin
Georg Trakl
Ich dachte, ein neues Leben wäre leichter, aber es wurde nie leichter. Es ist ganz gleich, ob wir Apotheker oder Tischler oder Schriftsteller sind. Die Regeln sind immer ein wenig anders, aber die Fremdheit bleibt und die Einsamkeit und alles andere auch.
Ferdinand von Schirach (Strafe)
Heute Ist immer noch (Today is like always).
Frida Kahlo
Es ist eine gefährliche Sache, aus deiner Tür hinaus zu gehen. Du betrittst die Straße und wenn du nicht auf deine Füße aufpasst, kann man nicht wissen, wohin sie dich tragen.
J.R.R. Tolkien (The Fellowship of the Ring (The Lord of the Rings, #1))
Denn der Mensch liebt und ehrt den Menschen , solange er ihn nicht zu beurteilen vermag, und die Sehnsucht ist ein Erzeunis mangelhafter Erkenntnis.
Thomas Mann (Death in Venice)
Die Welt ist gierig, und manchmal verschwinden Menschen in ihrem Schlund, ohne jemals wieder gesehen zu werden.
Christoph Marzi (Lycidas (Uralte Metropole, #1))
Ach, vergiss es. Das ist ein Running Gag zwischen mir und mir.
Daniel Glattauer (Alle sieben Wellen (Gut gegen Nordwind, #2))
Seltsam ist es. Beherrscht dich ein Gedanke, so findest du ihn überall ausgedrückt, du r i e c h s t ihn sogar im Winde.
Thomas Mann (Tonio Kröger / Mario und der Zauberer)
Lernen und nicht denken ist nichtig, denken und nicht lernen ist ermüdend.
Confucius (Gespräche)
So stark ist der Zauber der Musik und, immer mächtiger werdend, musste er jede Fessel einer andern Kunst zerreißen." (Beethovens Instrumentalmusik)
E.T.A. Hoffmann (E T A Hoffmann's Musical Writings)
Die Welt der Kunst & Fantasie ist die wahre, the rest is a nightmare.
Arno Schmidt
How now, my sweet creature of bombast! How long is't ago, Jack, since thou saw'st thien own knee?
William Shakespeare (King Henry IV, Part 1)
...nicht nur in der Zeit sind wir ausgebreitet. Auch im Raum erstrecken wir uns weit über das hinaus, was sichtbar ist. Wir lassen etwas von uns zurück, wenn wir einen Ort verlassen, wir bleiben dort, obgleich wir wegfahren. Und es gibt Dinge an uns, die wir nur dadurch wiederfinden können, dass wir dorthin zurückkehren. Was könnte aufregender sein, als ein unterbrochenes Leben mit all seinen Versprechen wieder aufzunehmen?
Pascal Mercier
Seit Urzeiten ist Fantasy das beliebteste aller Genres. Fantasy-Autoren der zweiten großen Welle wie Johannes, Lukas, Markus und Mel Gibson haben zum Beispiel selbst heute noch fanatische Fans, die ganze Passagen auswendig kennen und sich regelmäßig in mittelalterlichen Gebäuden zu Conventions treffen, bei denen sie sich gegenseitig ihre Lieblingsstellen vorlesen und absurde Rituale aus den Bücher nachspielen. Totale Nerds. (Anm. des Kängurus)
Marc-Uwe Kling (Die Känguru-Offenbarung (Die Känguru-Chroniken, #3))
Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.
Arthur Schopenhauer (Aphorismen zur Lebensweisheit: Bereicherte Ausgabe. Parerga und Paralipomena (German Edition))
Es ist merkwürdig zu sterben, ohne danach tot zu sein.
Lilly Lindner (Splitterfasernackt)
Zwischen den Zeilen liest man nur, wenn man weiß, wie es ist, umgeben von Worten und Worten die eigenen zu finden.
Lilly Lindner (Splitterfasernackt)
Es gibt einen Ort in uns, wo es praktisch die ganze Zeit regnet, die Schatten immer lang und der Wald voller Ungeheuer ist.
Richard Bachman (The Running Man)
Das ist das Problem mit Wünschen, Herr Schwartz. Nur die falschen gehen sofort in Erfüllung.
Sebastian Fitzek (Passagier 23)
Es ist so gut, das zu wissen: daß in uns drinnen einer ist, der alles weiß, alles will, alles besser macht als wir selber.
Hermann Hesse (Demian: Die Geschichte von Emil Sinclairs Jugend)
Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst
Friedrich Schiller (Wallenstein)
»Schschscht«, machte Gideon. »Alles ist gut, Gwenny. Ich bin bei dir.« »Ja, du bist bei mir«, sagte ich und wiederholte gleich noch einmal, wie ein beruhigendes Mantra. »Du bist bei mir du bist bei mir du bist bei mir.«
Kerstin Gier (Smaragdgrün (Edelstein-Trilogie, #3))
Ich habe immer geglaubt, das Leben sei eine Einladung mit Tischkärtchen. Als müsste man sich, schon aus Gründen der Höflichkeit, auf den Stuhl setzen, der einem zugewiesen wird, auch wenn es am anderen Ende des Tisches viel lebhafter zugeht. Ich möchte Ihnen sagen: Das ist ein Irrtum. Es ist eine Einladung mit freier Platzwahl.
Mariana Leky
Weißt du, die Leute lügen, wenn sie sagen, nichts sei so stark wie die Liebe. Das ist eine der größten und gemeinsten Lügen überhaupt. Liebe ist nicht stark. Sie ist so verletzlich wie nur irgendwas. Und wenn wir nicht achtgeben, dann zerbricht sie wie Glas." "Aber du liebst ihn noch immer. Sogar heute noch." "Und, hilft mir das weiter? Macht mich das stärker?" Sie schüttelte den Kopf. "Es tut nur weh, das ist alles. Es tut furchtbar weh, jeden Tag und jede Nacht. Es ist auch nicht wahr, dass die Zeit alle Wunden heilt. Sie macht es schlimmer. Die Zeit macht es immer nur noch schlimmer.
Kai Meyer (Arkadien brennt (Arkadien, #2))
Moment mal", sagte Herr Lehmann. "Was soll das heißen, Lebensinhalt? Lebensinhalt ist doch ein total schwachsinniger Begriff. Was willst du damit sagen, Lebensinhalt? Was ist der Inhalt eines Lebens? Ist das Leben ein Glas oder eine Flasche oder ein Eimer, irgendein Behälter, in den man was hineinfüllt, etwas hineinfüllen muss sogar, denn irgendwie scheint sich ja die ganze Welt einig zu sein, dass man so etwas wie einen Lebensinhalt unbedingt braucht. Ist das Leben so? Nur ein Behältnis für was anderes? Ein Fass vielleicht? Oder eine Kotztüte?
Sven Regener (Herr Lehmann (Frank Lehmann #1))
Leck mich im Arsch! Laßt uns froh sein! Murren ist vergebens! Knurren, Brummen ist vergebens, ist das wahre Kreuz des Lebens, das Brummen ist vergebens, Knurren, Brummen ist vergebens, vergebens! Drum laßt uns froh und fröhlich, froh sein!
Wolfgang Amadeus Mozart
Wilt thou be gone? it is not yet near day: It was the nightingale, and not the lark, That pierc'd the fearful hollow of thine ear; Nightly she sings on yon pomegranate tree: Believe me, love, it was the nightingale. Rom. It was the lark, the herald of the morn, No nightingale: look, love, what envious streaks Do lace the severing clouds in yonder east: Night's candles are burnt out, and jocund day Stands tiptoe on the misty mountain tops: I must be gone and live, or stay and die. Jul. Yon light is not daylight, I know it, I: It is some meteor that the sun exhales, To be to thee this night a torch-bearer, And light thee on thy way to Mantua: Therefore stay yet; thou need'st not to be gone, Rom. Let me be ta'en,, let me be put to death; I am content, so thou wilt have it so. I'll say yon grey is not the morning's eye, 'T is but the pale reflex of Cynthia's brow; Nor that is not the lark, whose notes do beat The vaulty heaven so high above our heads: I have more care to stay than will to go: Come, death, and welcome! Juliet wills it so, How is't my soul? let's talk; it is not day. Jul. It is, it is; hie hence, be gone, away! It is the lark that sings so out of tune, Straining harsh discords and unpleasing sharps. Some say the lark makes sweet division; This doth not so, for she divideth us: Some say the lark and loathed toad change eyes; O! now I would they had changed voices too, Since arm from arm that voice doth us affray, Hunting thee hence with hunt's up to the day. O! now be gone; more light and light it grows. Rom. More light and light; more dark and dark our woes.
William Shakespeare (Romeo and Juliet)
»Wovor hast du am meisten Angst?« Ich überlegte eine Weile, während er mich nicht aus den Augen ließ. »Vor dem Leben«, entschied ich schließlich. »Davor, dass es vorbei ist, bevor ich überhaupt richtig gelebt habe. Davor, dass ich alles verpasse, weil ich mit meinen Gedanken woanders bin. Davor, dass das Beste im Leben an mir vorbeizieht, weil ich die Chance es zu bekommen nicht ergriffen habe.«
Amelie Murmann (Liebe kennt keinen Plan (Living the Dream, #1))
Denn das Glück, sagte er sich, ist nicht, geliebt zu werden; das ist mit Ekel gemischte Genugtuung für die Eitelkeit. Das Glück ist, zu lieben und vielleicht kleine, trügerische Annäherungen an den geliebten Gegenstand zu erhaschen.
Thomas Mann (Tonio Kröger / Mario und der Zauberer)
Es gibt keinen Gott und Dirac ist sein Prophet. (There is no God and Dirac is his Prophet.) {A remark made during the Fifth Solvay International Conference (October 1927), after a discussion of the religious views of various physicists, at which all the participants laughed, including Dirac, as quoted in Teil und das Ganze (1969), by Werner Heisenberg, p. 119; it is an ironic play on the Muslim statement of faith, the Shahada, often translated: 'There is no god but Allah, and Muhammad is his Prophet.'}
Wolfgang Pauli
Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Sie ruht erst, wenn sie alles unter sich begraben hat. Das ist die Lehre, das ist das Fazit dessen, was uns 1933 widerfuhr. Das ist der Schluss, den wir aus unseren Erfahrungen ziehen müssen, und es ist der Schluss meiner Rede. Drohende Diktaturen lassen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht übernommen haben.
Erich Kästner (Über das Verbrennen von Büchern)
Wir sagen natürlich, die Bullen sind Schweine. Wir sagen, der Typ in Uniform ist ein Schwein, kein Mensch. Und so haben wir uns mit ihnen auseinanderzusetzen. Das heißt, wir haben nicht mit ihm zu reden, und es ist falsch, überhaupt mit diesen Leuten zu reden. Und natürlich kann geschossen werden.
Ulrike Marie Meinhof
Once the meaning of suffering had been revealed to us, we refused to minimize or alleviate the camp’s tortures by ignoring them or harboring false illusions and entertaining artificial optimism. Suffering had become a task on which we did not want to turn our backs. We had realized its hidden opportunities for achievement, the opportunities which caused the poet Rilke to write, “Wie viel ist aufzuleiden!” (How much suffering there is to get through!).
Viktor E. Frankl (Man's Search for Meaning)
Denn nichts lenkt den Menschen so von seinem gesunden Urteil ab wie geografische Ortsnamen, geladen mit alter Sehnsucht und bepackt mit tausend Gedankenverbindungen, und wenn er dann hinkommt, ist es alles halb so schön. Aber wer traut sich denn, das zu sagen?
Kurt Tucholsky (Schloß Gripsholm)
Als ich endlich ins Esszimmer hinunterkam, war die Frühstückszeit glücklicherweise schon so gut wie vorbei. Xemerius hing am Kronleuchter und baumelte mit dem Kopf. "Na, wieder nüchtern, kleine Saufnase?" Lady Arista musterte mich von Kopf bis Fuß. "Ist das Absicht dass du nur das eine Auge geschminkt hast?
Kerstin Gier (Saphirblau (Edelstein-Trilogie, #2))
Siehst Du, Momo", sagte er, "es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang, die kann man niemals schaffen, denkt man." Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: "Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun, und zum Schluss ist man ganz aus der Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen!" Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: "Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst Du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, den nächsten Atemzug, den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur den nächsten." Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: "Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.
Michael Ende (Momo)
Die Welt muß romantisiert werden. So findet man den ursprünglichen Sinn wieder. Romantisieren ist nichts, als eine qualitative Potenzierung. Das niedre Selbst wird mit einem bessern Selbst in dieser Operation identifiziert. (…) Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehn, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe so romantisiere ich es.
Novalis
Die Sprache ist das Haus des Seins. In ihrer Behausung wohnt der Mensch. Die Denkenden und Dichtenden sind die Wächter dieser Behausung. Ihr Wachen ist das Vollbringen der Offenbarkeit des Seins, insofern sie diese durch ihr Sagen zur Sprache bringen und in der Sprache aufbewahren.
Martin Heidegger (Letter on Humanism)
Es ist unmöglich zu überprüfen, welche Entscheidung die richtige ist, weil es keine Vergleiche gibt. Man erlebt alles unmittelbar, zum ersten Mal und ohne Vorbereitung. Wie ein Schauspieler, der auf die Bühne kommt, ohne vorher je geprobt zu haben. Was aber kann das Leben wert sein, wenn die erste Probe für das Leben schon das Leben selber ist? Aus diesem Grund gleicht das Leben immer einer Skizze. Auch „Skizze“ ist nicht das richtige Wort, weil Skizze immer ein Entwurf zu etwas ist, die Vorbereitung eines Bildes, während die Skizze unseres Lebens eine Skizze von nichts ist, ein Entwurf ohne Bild. Einmal ist keinmal, sagt sich Tomas. Wenn man ohnehin nur einmal leben darf, so ist es, als lebe man überhaupt nicht.
Milan Kundera (Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins)
So sind die Dinge manchmal. Wenn alles am schlimmsten ist, dann wirft der Verstand alles in einen Papierkorb und geht für eine Weile nach Florida. Da ist ein Was-zur-Hölle-soll's?-Gefühl in einem, während man da-steht und über die Schulter zu der Brücke zurückblickt, die man soeben niedergebrannt hat.
Richard Bachman (Rage)
Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts wir trinken dich mittags und morgens wir trinken dich abends wir trinken und trinken ein Mann wohnt im Haus dein goldenes Haar Margarete dein aschenes Haar Sulamith er spielt mit den Schlangen Er ruft spielt süßer den Tod der Tod ist ein Meister aus Deutschland er ruft streicht dunkler die Geigen dann steigt ihr als Rauch in die Luft dann habt ihr ein Grab in den Wolken da liegt man nicht eng
Paul Celan
Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich am liebsten bei einem Flugzeugabsturz sterben. Aber auf gar keinen Fall im Bett. Vielleicht mit Ines, oder mit Frau Sprengel, auf dem Linienflug nach Südamerika. Das rechte Triebwerk ist mit einem kaum hörbaren Knall explodiert und zieht eine endlose Feuerschleppe hinter sich her, als wir gerade über dem offenen Meer sind. Die Passagiere kreischen, einige ganz Doofe betteln die Stewardess um Fallschirme an. Ich lege meine Lektüre aus der Hand, beuge mich zu Ines, und sage, ich hatte noch gar nicht zu Ende gelesen. Und Ines sagt, gut, dass wir nicht das teure Hotel gebucht haben. Und wir schauen uns an und wissen, dass wir uns verstanden haben in diesem Leben. Durch das kleine runde Fenster rast die Wasseroberfläche auf uns zu, die bei dieser Geschwindigkeit härter ist als Beton, und ich halte Ines fest und flüstere ihr etwas in Ohr, solange ich noch flüstern kann und solange sie noch ein Ohr hat.
Wolfgang Herrndorf
Der Zweck der Philosophie ist die logische Klärung der Gedanken. Die Philosophie ist keine Lehre, sondern eine Tätigkeit. Ein philosophisches Werk besteht wesentlich aus Erläuterungen. Das Resultat der Philosophie sind nicht »philosophische Sätze«, sondern das Klarwerden von Sätzen. Die Philosophie soll die Gedanken, die sonst, gleichsam, trübe und verschwommen sind, klar machen und scharf abgrenzen. 4.112 The object of philosophy is the logical clarification of thoughts. Philosophy is not a theory but an activity. A philosophical work consists essentially of elucidations. The result of philosophy is not a number of "philosophical propositions", but to make propositions clear. Philosophy should make clear and delimit sharply the thoughts which otherwise are, as it were, opaque and blurred.
Ludwig Wittgenstein (Tractatus Logico-Philosophicus)
Ich gehe duschen. Komm gerne mit, dann kann ich dir zeigen, wie viel hübscher das Badezimmer im Gegensatz zur Küche ist." Ich boxte gegen seinen Oberarm. "Nein, danke." Spencer erhob sich. Seine Lippen waren immer noch ein bisschen feucht vom Wasser und sein Grinsen so unverschämt, dass es hätte verboten werden sollen. "Irgendwann wirst du mich freiwillig in dieses Badezimmer begleiten, Süße. Du weißt es, ich weiß es, und die Welt ist sich darüber auch schon seit Anbeginn der Zeit im Klaren.
Mona Kasten (Trust Again (Again, #2))
An mein Kind Dir will ich meines Liebsten Augen geben und seiner Seele flammenreines Glühn. Ein Träumer wirst du sein und dennoch kühn verschloßne Tore aus den Angeln heben. Wirst ausziehn, das gelobte Glück zu schmieden. Dein Weg ist frei. Denn aller Weisheit Schluß bleibt doch zuletzt, daß jedermann hienieden all seine Fehler selbst begehen muß. Ich kann vor keinem Abgrund dich bewahren. hoch in die Wolken hängte Gott den Kranz. Nur eines nimm von dem, was ich erfahren: Wer du auch seist, nur eines - sei es ganz! Du bist, vergiß es nicht, von jenem Baume, der ewig zweigte und nie Wurzel schlug. Der Freheit Fackel leuchtet uns im Traume - bewahr den Tropfen Öl im alten Krug!
Mascha Kaléko
Words are not just wind. Words have something to say. But if what they have to say is not fixed, then do they really say something? Or do they say nothing? People suppose that words are different from the peeps of baby birds, but is there any difference, or isn't there? What does the Way rely upon, that we have true and false? What do words rely upon, that we have right and wrong? How can the Way go away and not exist? How can words exist and not be acceptable? When the Way relies on little accomplishments and words reply on vain show, then we have rights and wrongs of the Confucians and the Mo-ists. What one calls right the other calls wrong; what one calls wrong the other calls right. But if we want to right their wrongs and wrong their rights, then the best to use is clarity.
Zhuangzi (Chuang Tzu: Basic Writings)
Aufgrund meiner philologischen Studien bin ich überzeugt, dass ein begabter Mensch Englisch (außer Schreibung und Aussprache) in dreißig Stunden, Französisch in dreißig Tagen und Deutsch in dreißig Jahren lernen kann. Es liegt daher auf der Hand, dass die letztgenannte Sprache zurechtgestutzt und repariert werden sollte. Falls sie so bleibt wie sie ist, sollte sie sanft und ehrerbietig zu den toten Sprachen gestellt werden, denn nur die Toten haben genügend Zeit, sie zu lernen.
Mark Twain
Was ist gut? – Alles, was das Gefühl der Macht, den Willen zur Macht, die Macht selbst im Menschen erhöht. Was ist schlecht? – Alles, was aus der Schwäche stammt. Was ist Glück? – Das Gefühl davon, daß die Macht wächst, – daß ein Widerstand überwunden wird. --- What is good? Everything that heightens the feeling of power in man, the will to power, power itself. What is bad? Everything that is born of weakness. What is happiness? The feeling that power is growing, that resistance is overcome. --- Thiện là gì? Mọi cái nâng cao cảm xúc quyền lực trong con người, ý chí quyền lực, quyền tự thân. Ác là gì? Mọi cái sinh ra từ sự nhu nhược. Hạnh phúc là gì? Cảm giác quyền lực đang tăng trưởng và cảm giác trở lực được khắc phục.
Friedrich Nietzsche (The Antichrist)
Jede Nacht ist für mich ein Song. Jeder Augenblick ist für mich ein Song. Aber diesmal ist alles anders. Und gleichzeitig spüre ich, dass das Leben von uns nicht nur in einem einzigen Song gelebt wird. Wir leben von Lied zu Lied, von Augenblick zu Augenblick, von Akkord zu Akkord. Das Leben ist mehr als der Soundtrack einer Nacht. Es ist ein unendlicher Soundtrack.
Rachel Cohn (Nick & Norah's Infinite Playlist)
Das habe ich gelernt: Liebe ist ein Wort, das du nur mit blutroter Tinte schreiben solltest. Liebe treibt dich dazu, die seltsamsten Dinge zu tun. Sie lässt dich regenbogenfarbene Bonbons verteilen, sie lässt dich in roten Schuhen durch die Straßen tanzen, und sie schreckt nicht davor zurück, dich nachts mit blutenden Händen Gräber in paradiesische Gärten hacken zu lassen. Liebe schlägt dir tiefe Wunden, aber auf eine ihr eigene Art heilt sie auch deine Narben, vorausgesetzt, du vertraust ihr und gibst ihr die Zeit dazu. Meine Narben werde ich nicht anrühren. Ich werde neue Wunden davontragen, noch ehe die alten verheilt sind, und ich werde anderen Menschen Wunden zufügen. Jeder von uns trägt ein Messer." (S.456f.)
Andreas Steinhöfel
Der Kreis des Blutes Vollendung findet, Der Stein der Weisen die Ewigkeit bindet. Im Kleid der Jugend wächst neue Kraft, Bringt dem, der den Zauber trägt, unsterbliche Macht. Doch achte, wenn der zwölfte Stern geht auf, Das Schicksal des Irdischen nimmt seinen Lauf. Die Jugend schmilzt, die Eiche ist geweiht Dem Untergang in Erdenzeit. Nur wenn der zwölfte Stern erbleicht, Der Adler auf ewig sein Ziel erreicht. Drum wisse, ein Stern verglüht vor Liebe gequält, Wenn sein Niedergang ist frei gewählt.
Kerstin Gier (Smaragdgrün (Edelstein-Trilogie, #3))
Wenn eine Gesellschaft vor ihrer literarischen Kultur keine Achtung mehr hat, wenn die Achtung nicht so beschaffen ist, daß sie es als achtenswert empfindet, über diese Kultur einigermaßen Bescheid zu wissen, wenn sie also das unaufhebbare Nichtbescheidwissen der Mehrheit - ihre Unbildung - nicht mehr als bedauerlichen Mangel empfindet, der nur durch die Bildung einer kulturellen Elite kompensiert werden kann, dann ist nichts mehr zu machen.
Jan Philipp Reemtsma
Silence is the element in which great things fashion themselves together; that at length they may emerge, full-formed and majestic, into the daylight of Life, which they are thenceforth to rule. Not William the Silent only, but all the considerable men I have known, and the most undiplomatic and unstrategic of these, forbore to babble of what they were creating and projecting. Nay, in thy own mean perplexities, do thou thyself but hold thy tongue for one day: on the morrow, how much clearer are thy purposes and duties; what wreck and rubbish have those mute workmen within thee swept away, when intrusive noises were shut out! Speech is too often not, as the Frenchman defined it, the art of concealing Thought; but of quite stifling and suspending Thought, so that there is none to conceal. Speech too is great, but not the greatest. As the Swiss Inscription says: Sprecfien ist silbern, Schweigen ist golden (Speech is silvern, Silence is golden); or as I might rather express it: Speech is of Time, Silence is of Eternity.
Thomas Carlyle (Sartor Resartus)
Hier kommt nun meine Theorie, warum die Menschen die Erde beherrschen und nicht die Pferde", fährt es fort. "Gelangen Pferde nämlich zu einem Bewusstsein, kommt ihnen natürlich erst mal das große Kotzen über die Welt, und die Pferde sterben, weil sie kotzen müssen, es aber ja nicht können. Das ist der simple Grund, warum sie folglich niemals zu einem Bewusstsein ihrer selbst gelangen können, warum sie niemals denken werden und warum sie folglich niemals ihren rechtmäßigen Platz an der Spitze der Schöpfung einnehmen, sondern weiterhin nur als lebende Dekoration bei den Karl-May-Festspielen im Sauerland dienen werden. Auf ewig beherrscht von einer Abnormität der Natur, einer fatalen Mutation der Schimpansen-DNA, einem kranken Tier: dem Menschen.
Marc-Uwe Kling
Durch die Gitterfenster seiner Individualität starrt der Mensch hoffnungslos auf die Ringmauern der äußeren Umstände, bis der Tod kommt und ihn zu Heimkehr und Freiheit ruft … Individualität!… Ach, was man ist, kann und hat, scheint arm, grau, unzulänglich und langweilig; was man aber nicht ist, nicht kann und nicht hat, das eben ist es, worauf man mit jenem sehnsüchtigen Neide blickt, der zur Liebe wird, weil er sich fürchtet, zum Haß zu werden. Ich trage den Keim, den Ansatz, die Möglichkeit zu allen Befähigungen und Betätigungen der Welt in mir … Wo könnte ich sein, wenn ich nicht hier wäre! Wer, was, wie könnte ich sein, wenn ich nicht ich wäre, wenn diese meine persönliche Erscheinung mich nicht abschlösse und mein Bewußtsein von dem aller derer trennte, die nicht ich sind! Organismus! Blinde, unbedachte, bedauerliche Eruption des drängenden Willens! Besser, wahrhaftig, dieser Wille webt frei in raum- und zeitloser Nacht, als daß er in einem Kerker schmachtet, der von dem zitternden und wankenden Flämmchen des Intellektes notdürftig erhellt wird!
Thomas Mann (Buddenbrooks)
And while throughout the self same motion Repeated on forever flows The thousandfold o er arching ocean Its strong embrace around all throws Streams through all things the joy of living The least star thrilleth fond accord And all their crowding all their striving Is endless rest in God the Lord. - - - GER: Wenn im Unendlichen dasselbe Sich wiederholend ewig fließt, Das tausendfältige Gewölbe Sich kräftig ineinander schließt, Strömt Lebenslust aus allen Dingen, Dem kleinsten wie dem größten Stern Und alles Drängen, alles Ringen Ist ewige Ruh in Gott dem Herrn. Zahme Xenien VI.
Johann Wolfgang von Goethe (Xenien)
I am in a chaos of principles—groping in the dark—acting by instinct and not after example. Eight or nine years ago when I came here first, I had a neat stock of fixed opinions, but they dropped away one by one; and the further I get the less sure I am. I doubt if I have anything more for my present rule of life than following inclinations which do me and nobody else any harm, and actually give pleasure to those I love best. There, gentlemen, since you wanted to know how I was getting on, I have told you. Much good may it do you! I cannot explain further here. I perceive there is something wrong somewhere in our social formulas: what it is can only be discovered by men or women with greater insight than mine—if, indeed, they ever discover it—at least in our time. Gekürzt: Meine Grundsätze sind in Wirrwarr geraten – ich taste im dunkeln -, handle aus Instinkt und nicht nach Vorbildern. Vor acht oder neun Jahren, […] hatte ich einen schönen Vorrat feststehender Meinungen; aber die sind mir eine nach der andern abhanden gekommen; je älter ich werde , um so weniger sicher bin ich. Eigentlich befolge ich jetzt keine andere Lebensregel, als dass ich Neigungen nachgehe, die weder mir noch sonst jemandem schaden, sondern denen, die ich liebe, wirklich Freude machen. […] Ich spüre, dass etwas in unserem sozialen Gefüge nicht stimmt: aber was es ist, das können nur Männer und Frauen mit besserer Einsicht als ich herausfinden – wenn sie es überhaupt herausfinden können – wenigstens in unserer Zeit.
Thomas Hardy (Jude: The Shooting Script (Shooting Scripts))
Immerhin kommen mir die meisten Wege schon irgendwie bekannt vor. Aber eigentlich ist es ja gar nicht unsere Bestimmung, die Wege zu kennen. Es ist gerade unsere Bestimmung, sie nicht zu kennen. Wir kommen nicht auf die Welt, um Antworten zu finden, sondern um Fragen zu stellen. Man tapst sozusagen in einer immerwährenden Dunkelheit herum, und nur mit viel Glück sieht man machmal ein Lichtlein aufflammen. Und nur mit viel Mut oder Beharrlichkeit oder Dummheit oder am besten mit allem zusammen kann man hie und da selber ein Zeichen setzen!
Robert Seethaler (Der Trafikant)
Stell dir dein Leben vor wie ein großes Haus mit vielen Zimmern, Phil. Einige dieser Zimmer sind leer, andere voller Gerümpel. Manche sind groß und voller Licht und wieder andere sind dunkel, sie verbergen Schrecken und Kummer. Und ab und zu - nur ab und zu, hörst du ? - öffnet sich zu einem dieser schrecklichen Zimmer und du musst hineinsehen, ob du willst oder nicht. Dann bekommst du große Angst, so wie jetzt. Weißt du, was du dann tust?" Ich schüttelte den Kopf. Tereza "Dann denkst du daran, dass es dein Leben ist - dein Haus, mit deinen Zimmer. Du hast die Schlüssel, Phil. Also schließt du die Tür zu diesem schrecklichen Zimmer einfach zu" Phil "Und dann werfe ich den Schlüssel weg" Tereza "Nein, das darfst du nicht tun, niemals! Denn eines Tages spürst du vielleicht, dass nur durch dieses schreckliche Zimmer der Weg in einen größeren, schöneren Teil des Hauses führt. Und dann brauchst du den Schlüssel. Du kannst deine Angst für eine Weile aussperren, aber irgendwann musst du dich ihr stellen" Phil "Wenn ich größer bin?" Tereza "Größer und mutiger, mein Kleiner. Und vielleicht auch nicht mehr allein.
Andreas Steinhöfel
Die Einsamkeit des Künstlers, überhaupt des begabten Menschen, halte ich für unvermeidlich, einerlei, ob einer Glück und Erfolg hat oder nicht. Ebenso begreiflich und im Grund richtig scheint mir, daß der Begabte, der Mensch mit Phantasie, diese Einsamkeit möglichst dissimuliert. Denn so unvermeidlich es ist, daß der Mann mit Talent früher oder später die öde, traurige Beschränktheit des Durchschnittsmenschen bemerkt, so sehr muß er sich gegen diese Einsicht wehren, weil sie am Ende zu einer Lieblosigkeit und Menschenverachtung führen würde, die er auch nicht ertrüge. Aber die große, oft eisige Einsamkeit des Künstlers oder Denkers inmitten der Dutzendmenschen ist, ob verheimlicht oder nicht, immer da, sie ist der Preis, den wir dafür zahlen, daß wir vor jenen manches voraus haben.
Hermann Hesse
Jednom sam čučao nasred potoka i promatrao jednog malog pauka kako pokušava prebaciti svoju nit na drugu stranu. On je, činilo se, bio odlučio napraviti najveću mrežu na cijelom potoku i zato je izabrao mjesto gdje je potok bio najširi. Pričvrstio bi svoju nit, skočio u zrak i pao u vodu. Voda bi ga ponijela, on bi iz sve snage plivao, uspentrao bi se na obalu i vratio do iste one paprati. Onda bi ponovo pokušao. Kad se treći put vratio na paprat, do-puzao je do vrška jedne grane i legao; prednjih nogu prekriženih ispod brade, proučavao je vodu. Pretpostavljao sam da je bio blizu toga da odustane - ja sam bio, guzica mi se bila ukočila zbog zime od čučanja u hladnoj vodi. On je ležao tamo proučavajući i razmišljajući. Onda mu je nešto palo na pamet! Počeo je skakati gore dolje, gore dolje, i grana se počela njihati gore dolje. I dalje je tako skakao, skakao... i onda, iznenada, kad je grana bila jako visoko, odskočio je, raširio svoj kišobran - i uspio! Bio je sav ponosan i skakao od oduševljenja, dok skoro nije pao u vodu. Na kraju je ipak napravio najveću mrežu koju sam ikada vidio.
Forrest Carter (Malo drvo)
I hope I’m being clear, I didn’t say I hate feminists, that would be weird. I said I hate feminist. I’m talking about the word. I have the privilege living my life inside of words and part of being a writer is creating entire universes, and that's beautiful, but part of being a writer is also living in the very smallest part of every word. ...But the word feminist, it doesn't sit with me, it doesn't add up. I want to talk about my problem that I have with it. ...Ist in it's meaning is also a problem for me. Because you can't be born an ist. It's not natural... So feminist includes the idea that believing men and women to be equal, believing all people to be people, is not a natural state. That we don't emerge assuming that everybody in the human race is a human, that the idea of equality is just an idea that's imposed on us. That we are indoctrinated with it, that it's an agenda... ...My problem with feminist is not the word. It's the question. "Are you now, or have you ever been, a feminist?" The great Katy Perry once said—I'm paraphrasing—"I'm not a feminist but I like it when women are strong."...Don't know why she feels the need to say the first part, but listening to the word and thinking about it, I realize I do understand. This question that lies before us is one that should lie behind us. The word is problematic for me because there's another word that we're missing... ...When you say racist, you are saying that is a negative thing. That is a line that we have crossed. Anything on the side of that line is shameful, is on the wrong side of history. And that is a line that we have crossed in terms of gender but we don't have the word for it... ...I start thinking about the fact that we have this word when we're thinking about race that says we have evolved beyond something and we don't really have this word for gender. Now you could argue sexism, but I'd say that's a little specific. People feel removed from sexism. ‘I'm not a sexist, but I'm not a feminist.' They think there's this fuzzy middle ground. There's no fuzzy middle ground. You either believe that women are people or you don't. It's that simple. ...You don’t have to hate someone to destroy them. You just have to not get it. ...My pitch is this word. ‘Genderist.’ I would like this word to become the new racist. I would like a word that says there was a shameful past before we realized that all people were created equal. And we are past that. And every evolved human being who is intelligent and educated and compassionate and to say I don't believe that is unacceptable. And Katy Perry won't say, "I'm not a feminist but I like strong women," she'll say, "I'm not a genderist but sometimes I like to dress up pretty." And that'll be fine. ...This is how we understand society. The word racism didn't end racism, it contextualized it in a way that we still haven't done with this issue. ...I say with gratitude but enormous sadness, we will never not be fighting. And I say to everybody on the other side of that line who believe that women are to be bought and trafficked or ignored...we will never not be fighting. We will go on, we will always work this issue until it doesn't need to be worked anymore. ...Is this idea of genderist going to do something? I don't know. I don't think that I can change the world. I just want to punch it up a little.
Joss Whedon
How yet resolves the governor of the town? This is the latest parle we will admit; Therefore to our best mercy give yourselves; Or like to men proud of destruction Defy us to our worst: for, as I am a soldier, A name that in my thoughts becomes me best, If I begin the battery once again, I will not leave the half-achieved Harfleur Till in her ashes she lie buried. The gates of mercy shall be all shut up, And the flesh'd soldier, rough and hard of heart, In liberty of bloody hand shall range With conscience wide as hell, mowing like grass Your fresh-fair virgins and your flowering infants. What is it then to me, if impious war, Array'd in flames like to the prince of fiends, Do, with his smirch'd complexion, all fell feats Enlink'd to waste and desolation? What is't to me, when you yourselves are cause, If your pure maidens fall into the hand Of hot and forcing violation? What rein can hold licentious wickedness When down the hill he holds his fierce career? We may as bootless spend our vain command Upon the enraged soldiers in their spoil As send precepts to the leviathan To come ashore. Therefore, you men of Harfleur, Take pity of your town and of your people, Whiles yet my soldiers are in my command; Whiles yet the cool and temperate wind of grace O'erblows the filthy and contagious clouds Of heady murder, spoil and villany. If not, why, in a moment look to see The blind and bloody soldier with foul hand Defile the locks of your shrill-shrieking daughters; Your fathers taken by the silver beards, And their most reverend heads dash'd to the walls, Your naked infants spitted upon pikes, Whiles the mad mothers with their howls confused Do break the clouds, as did the wives of Jewry At Herod's bloody-hunting slaughtermen. What say you? will you yield, and this avoid, Or, guilty in defence, be thus destroy'd?
William Shakespeare (Henry V)