Zauber Quotes

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So stark ist der Zauber der Musik und, immer mächtiger werdend, musste er jede Fessel einer andern Kunst zerreißen." (Beethovens Instrumentalmusik)
E.T.A. Hoffmann (E. T. A. Hoffmann's Musical Writings: Kreisleriana; The Poet and the Composer; Music Criticism)
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Hermann Hesse
Der Kreis des Blutes Vollendung findet, Der Stein der Weisen die Ewigkeit bindet. Im Kleid der Jugend wächst neue Kraft, Bringt dem, der den Zauber trägt, unsterbliche Macht. Doch achte, wenn der zwölfte Stern geht auf, Das Schicksal des Irdischen nimmt seinen Lauf. Die Jugend schmilzt, die Eiche ist geweiht Dem Untergang in Erdenzeit. Nur wenn der zwölfte Stern erbleicht, Der Adler auf ewig sein Ziel erreicht. Drum wisse, ein Stern verglüht vor Liebe gequält, Wenn sein Niedergang ist frei gewählt.
Kerstin Gier (Smaragdgrün (Edelstein-Trilogie, #3))
Wörter sind Magie aus Buchstaben, die ganze Geschichten zu erzählen vermögen. Sie schaffen Welten voller Liebe und Zauber, Freude und Leid.
Julia Adrian (Entschlafen (Die Dreizehnte Fee, #3))
Die Sonne ging zögernd auf, alswüsste sie nicht so recht, ob es die Mühe lohne.
Terry Pratchett (Die Scheibenwelt: Das Licht der Phantasie/Das Erbe des Zauberers)
Soll man die Segel streichen und dem Erlebnis ausweichen, sobald es nicht vollkommen danach angetan ist, Heiterkeit und Vertrauen zu erzeugen? Soll man 'abreisen', wenn das Leben sich ein bisschen unheimlich, nicht ganz geheuer oder etwas peinlich und kränkend anlässt? Nein doch, man soll bleiben, soll sich das ansehen und sich dem aussetzen, gerade dabei gibt es vielleicht etwas zu lernen.
Thomas Mann (Mario und der Zauberer)
Neueste Väterweisheit Zieh nun also in die Welt, Tue beharrlich, was dir gefällt, Werde keiner Gefühle Beute, Meide sorglich arme Leute, Werde kein gelehrter Klauber, Wissenschaft ist fauler Zauber, Sei für Rothschild statt für Ranke, Nimm den Main und laß die Panke, Nimm den Butt und laß die Flunder, Geld ist Glück, und Kunst ist Plunder, Vorwärts auf der schlechtsten Kragge, Wenn nur unter großer Flagge. Pred'ge Tugend, pred'ge Sitte, Millionär ist dann das dritte, Quäl dich nicht mit »wohlerzogen«. Vorwärts mit den Ellenbogen, Und zeig jedem jeden Falles: »Du bist nichts, und ich bin alles.«
Theodor Fontane
To Author or Not To Author, that is the question.
Ryan Zauber
Worte! Bloße Worte! Wie schrecklich sie waren! Wie klar und lebendig und grausam! Man konnte ihnen nicht entrinnen. Und doch, welch verborgener Zauber lag in ihnen! Sie schienen imstande, formlosen Dingen eine greifbare Gestalt zu geben und eine eigene Musik zu besitzen, so süß wie die einer Gambe oder Laute. Bloße Worte! Gab es etwas, das so wirklich war wie Worte?
Oscar Wilde
Ein Stehpult hatte ich auch hier, und in seinem dunklen Hohlraume war noch immer Zauber, Geheimnis und Schatzkammer, war noch immer Zuflucht vor der nüchternen Außenwelt in ein magisches Reich; nur waren es jetzt nicht mehr Schädel, Hasenpfote, ausgehölte Roßkastanien und Glasstücke, sondern in Heften und auf vielen losen Papieren meine Gedichte, Phantasien und Aufsätze.
Hermann Hesse
„Weitaus am liebsten aber wäre ich Zauberer geworden. Dies war die tiefste innigste gefühlte Richtung meiner Triebe, eine gewisse Unzufriedenheit mit dem, was man die Wirklichkeit nannte und was mir zuzeiten lediglich wie eine alberne Vereinbarung der Erwachsenen erschien; eine gewisse bald spöttische Ablehnung dieser Wirklichkeit war mir früh geläufig, und der brennende Wunsch sie zu verzaubern, zu verwandeln, zu steigern.
Hermann Hesse
Zeit in Bursa In Bursa: ein Moscheehof, klein, uralt, Drin Wasser plätschernd in dem Springbrunn wallt, Und eine Mauer noch aus Orhans Zeiten, Gleichaltrig die Platane ihr zu Seiten, Die allseits heitren Tag durchscheinen läßt - Die Trauer, die noch eines Traumes Rest; Darinnen lächelt mir tief aus dem Innern, Gleichsam aus einem kühlenden Erinnern Des Himmels Blau, as Grün der eb'nen Flur Und jene göttlichste Architektur. Hier ist ein jeder Name Siegeskunde; In eins verflossen, leben Zeit, Tag, Stunde Den Zauber einer längst vergangnen Pracht Des Traums, der noch in diesen Steinen lacht. Das taubenäugige, das Schweigen auch Tönt noch mit jener Zeiten fernem Hauch - Gümüslü: Spiegel frühster Siegeshuld; Muradiye: Bittre Frucht nur der Geduld; Symbol des Lebens: weiße Nilüfer; Moscheen, Türben, Gärten altersschwer, Zahlloser Helden ruhmreiche Legenden, Kriegsschreie auch, die sich zum Himmel wenden, Trägt jeden zur Vergangenheit mit Macht. In diesem Traum schläft Bursa jede Nacht, Mit ihm erwacht es, wenn der Tag anbricht, Zypresse, Rose lacht im Silberlicht - Und der verhalt'nen Brunnen frischer Ton ... Inmitten eines Wunders leb ich schon Von Flügelschlagen und der Wasser Hall - Die Zeit hier: eine Ampel von Kristall ...
Ahmet Hamdi Tanpınar
Das pädagogische Bedenken: „Darf man Kinder mit dem Hokuspokus afrikanischer Zauberer und böser Feen unterhalten?“ kommt ungefähr der Frage gleich, ob man den Eskimos ihre Amulette und Zauberpriester weiterhin gestatten soll. Literarisch ließe sich gegen Märchen wie „La Belle au Bois Dormant“, „Le Petit Cahperon Rouge“, „Le Chat Botté“, „Riquet à la Houppé» eigentlich nichts einwenden; waren sie doch von einem Charles Perrault (de l’Academie Francaise) und seiner Geliebten, einer Comtesse d’Aulnay […] in die Aristokratensalons des Louis Quatorze eingeführt worden und hatten sich so manierlich, so chevaleresk aufgeführt, dass sie überall als geistige Sprösslinge ihrer durchaus hoffähigen Editoren empfunden wurden. Ihr plebejischer, ja asiatischer, ja negroider Ursprung wurde erst im XIX. Jahrhundert aufgedeckt, als in Deutschland und Rußland Sprachforscher ihren Stammbäumen nachgingen: als die Rechtsgelehrten Brüder Grimm ihre Erzählungen unverblümt dem Volksmund nachschrieben, um sie „in letzter Minute für die armen und einfachen Leute zu retten, denen man sie vorenthielt…“ Aber was da zum Vorschein kam, wuchs den Philologen über den Kopf, wie das so oft im Eifer der Wissenschaften vorkommt. Bei ihrem Vorhaben, im reinsten Interesse der Germanistik heimische Sagenschätze schlichter Bauern und ehrbarer Ammen freizulegen, waren sie auf Aushöhlungen gestoßen, aus denen ihnen geile Succuben entgegenflatterten, giftiges Schlangen- und Basiliskengezücht entgegenkroch, der Blutgeruch shakesperarischer Hexenkessel in die Nase stieg. Auch hatten sie damit, ohne es zu wollen, einer überall gärenden permanenten Verschwörung Vorschub geleistet – nämlich einer der Kinder aller Rassen, aller Zeitläufte, die heimtückisch, mit dem Revanchegelüst zu kurz gekommener Zwerge das abstruse Riesenreich der Erwachsenen unterwühlen.
Walter Mehring (The Lost Library: The Autobiography of a Culture)
Alles, was einer Person zustoßen kann, bedarf einer entsprechenden Reaktion. Wenn die Reaktion richtig ist, kann es sie oder ihn näher zu Gott bringen: "Euch wurde der bewaffnete Kampf geboten, während er euch zuwider ist. Doch vielleicht hegt ihr Abneigung gegen etwas, während es gut für euch ist, und vielleicht liebt ihr etwas, während es schlecht für euch ist. Und Allah weiß und ihr wisst nicht" [Koran: 2.216]. Ibn Abbas sagte, wenn jemand mit Bedrängnissen getestet wird, dass 3 Segnungen (oder Gnaden) darin vorzufinden sind: 1) die Bedrängnis hätte schlimmer sein können; 2) es geschah in weltlichen Angelegenheiten und nicht in spirituellen; und 3) es geschah in der vergänglichen Welt und nicht im ewigen Jenseits. Diese 3 Aspekte sind Gründe dafür, um Gott zu danken- auch, wenn es sich dabei um Bedrängnisse handelt. Es ist wichtig, dass man sich dabei das Leben des Propheten ﷺ anschaut und realisiert, dass niemand größere Bedrängnisse durchlebte, als er ﷺ. Der Prophet ﷺ erduldete, wie all seine Kinder begraben wurden; außer Fatima. Wie viele Menschen haben das in ihrem Leben erlebt? Von 6 Kindern sah er 5 von ihnen dahinscheiden. Sein Vater starb vor seiner Geburt. Seine Mutter verstarb, als er noch ein Junge war. Dann verstarb sein Erzieher: sein Großvater. Als er die Offenbarung empfing, erlebte er, wie seine Leute sich brutal und vehement gegen ihn wandten. Die Leute, die ihn anfänglich ehrten, verleumdeten ihn, betitelten ihn als Verrückten, Lügner und Zauberer. Sie verfolgten ihn und bewarfen ihn mit Steinen, bis er zu bluten begann. Sie boykottierten ihn und entwarfen beißende Schimpfwörter, mit denen sie ihn beleidigten. Er verlor seine engsten Freunde und Verwandte, unter ihnen Hamza, der auf dem Kriegsfeld getötet wurde. Seine allerliebste Frau Khadija verstarb nach 25 Jahren glückseliger Ehe, inmitten des schwierigsten Moments in seinem Leben. Abu Talib, sein Beschützer und Onkel, verstarb ebenso. Der Prophet ﷺ war das Ziel von 13 Mordanschlägen. Wie viele Menschen haben das alles jemals erlebt? Und trotzdem, in keiner einzigen Überlieferung ist zu lesen, dass er sich jemals darüber beschwert hat- er wandte sich lediglich flehentlich und bittend seinem Herren zu. ﷺ Mit Allahs göttlichen Urteilen unzufrieden zu sein, lässt einen in Kopflosigkeit (ghafla) stürzen. Imam al-Qarafi unterscheidet in seinem Buch "al-Furuq" (Die Unterschiede) zwischen göttlicher Anordnung und dem Zufrieden sein mit dem Urteil an sich. Sollten Menschen mit allem, was ihnen über dem Weg läuft, glücklich sein- auch mit den schlechten Dingen? Gott verfügt darüber, dass es übles in der Welt gibt, um die Menschheit zu testen (und aus Gründen, die Seiner Weisheit entsprechen). Wir sollten nicht unzufrieden mit Seiner Wahl sein. Doch wenn man sieht, wie die Gesellschaft in Unsittlichkeit verfällt, dann ist es etwas, womit man nicht zufrieden sein sollte oder gleichgültig reagieren sollte. Im Gegenteil, Gott fordert uns auf, es nicht zu mögen. Aber man sollte sich niemals darüber ärgern oder damit unzufrieden sein, dass Gott eine Welt mit solchen Dingen erschaffen hat- egal, wie ungut diese Dinge auch sein mögen. Wie Ibn Abbas daran erinnerte: jede Bedrängnis hätte schlimmer sein können; die Bedrängnis betraf weltliche Angelegenheiten und nicht die Religion; und sie kam in dieser Welt und nicht im Jenseits, welches ewig währt.
Imam Mawlud (Purification of the Heart)
Dem Meer wohnt ein Zauber inne. Menschen fühlten sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen, wollten am Meer leben, im Meer schwimmen, spielen, es anschauen.
Cecelia Ahern (Zeit deines Lebens)
Zirka vierundzwanzig zuckende Zeigerschläge auf Zahlen des zyklischen Ziffernblattes der Zimmeruhr im Zeitraffer. Randnotizen. Zimtstaubzeichnungen auf Zuckerpapier. Skizzierte Zweizeiler. Wie Zement, zentnerschwer. Zwei zaghafte, zögernde Züge an der Zigarette. Zwischen zitternden Zeilen zaudernder Zauber.
Patrick Salmen (Distanzen)
Absage Lieber von einem Faschisten erschlagen werden Als selber Faschist sein! Lieber von einem Kommunisten erschlagen werden Als selber Kommunist sein! Wir haben den Krieg nicht vergessen. Wir wissen, Wie das berauscht, wenn man Trommel und Pauke rührt. Wir sind taub, wir werden nicht mitgerissen, Wenn ihr das Volk mit dem alten Rauschgift verführt. Wir sind weder Soldaten noch Weltverbesserer mehr, Wir glauben nicht, dass "an unserem Wesen Die Welt müsse genesen". Wir sind arm, wir haben Schiffbruch gelitten, Wir glauben alle an die hübschen Phrasen nicht mehr, Mit denen man uns in den Krieg gepeitscht und geritten - Auch die Euren, rote Brüder, sind Zauber und führen zu Krieg und Gas! Auch Eure Führer sind Generäle, Kommandieren, schreien und organisieren, Wir aber, wir hassen das, Wir trinken den Fusel nicht mehr, Wir wollen Herz und Vernunft nicht verlieren, Nicht unter roten noch weissen Fahnen marschieren. Lieber wollen wir einsam als "Träumer" verderben Oder unter Euren blutigen Brüderhänden sterben, Als irgend ein Partei- und Machtglück geniessen Und im Namen der Menschheit auf unsere Brüder schiessen! (Als Antwort auf einige Anfragen, warum ich (Anm.: Hermann Hesse) mich nicht auf die Seite der Kommunisten stelle.)
Hermann Hesse
Lass ihn ein Held sein. Du bist etwas anderes. - Und was soll das sein? - Eine Hexe, antwortete ich. Mit grenzenloser Macht. Die nur sich selbst zur Rechenschaft verpflichtet ist.
Madeline Miller (Circe)
As every blossom fades and all youth sinks into old age, so every life’s design, each flower of wisdom, attains its prime and cannot last forever. The heart must submit itself courageously to life’s call without a hint of grief, A magic dwells in each beginning, protecting us, telling us how to live. High purposed we shall traverse realm on realm, cleaving to none as to a home, the world of spirit wishes not to fetter us but raise us higher, step by step. Scarce in some safe accustomed sphere of life have we establish a house, then we grow lax; only he who is ready to journey forth can throw old habits off. Maybe death’s hour too will send us out new-born towards undreamed-lands, maybe life’s call to us will never find an end Courage my heart, take leave and fare thee well.
Hermann Hesse (Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Lebensstufen)
»Gehen wir doch in diesen Film«, meinte sie schließlich einlenkend und deutete auf das Plakat, das eine Geschichte mit Helden und Magischen versprach. Vermutlich hatte sie sich eine historische Nacherzählung erhofft, doch als er mit Getränken und Röstnüssen zurück zu ihren Plätzen kam, während die ersten Sekunden des Films bereits liefen, stellte Zacharias rasch fest, dass dies nicht der Fall war. Von dem erwähnten Ort hatte er noch nie etwas gehört und er kannte die Geschichte des Krieges von Menschen und Magischen vorwärts wie rückwärts. Auch bemerkte er verdächtig viele Personen, deren Augen hell aufleuchteten, wenn er ihren Blicken im Dunkeln begegnete. Erst dann entdeckte er die Siegel-Armreifen aus Eisen an ihren Handgelenken, ohne die die Magischen nicht unter den Menschen leben durften.
Nicole Gozdek (Prophezeiungen für Jedermann)
Doch Iani schwieg und hob stattdessen nur beide Hände. Verschiedenfarbige Lichter stiegen von seinen Handflächen auf, tanzten über den Fingerspitzen und formten sich zu kleinen und dann zu immer größeren phantastischen Wesen. Zacharias hielt inne, wie verzaubert starrte er auf die bunten Figuren. »Dies ist einer der Zauber, die ein Magischer als Erstes lernt«, erklärte Iani, während Zacharias weiter auf die wilde Magie blickte und nicht imstande war, auch nur einen Funken Furcht oder Abscheu zu empfinden. »Licht. So rein, so simpel … aber der Zauber dient nicht der Erfüllung Ihrer Queste. Ich habe ihn allein zu Ihrer Unterhaltung gewoben und um Ihnen etwas zu zeigen. Verstehen Sie, was das bedeutet?«
Nicole Gozdek (Prophezeiungen für Jedermann)
Dann jedoch verdunkelte sich mit einem Mal der Himmel, das Summen wurde lauter als je zuvor und Zacharias zuckte erschrocken zusammen. »Schauen Sie«, wisperte Iani. Und Zacharias schaute … und staunte. Überall tanzten abertausende kleiner Wesen durch die Luft, in einer Farbenpracht, wie er sie noch nicht gesehen hatte. Ihre Flügel schlugen und Zacharias war verwirrt, weil er immer gedacht hatte, dass man ihr Geräusch nicht hören konnte. Doch noch nie zuvor hatte er mehr als eine Handvoll auf einmal von ihnen gesehen. Über ihnen jedoch waren nicht nur tausende, sondern hunderttausende, vielleicht sogar Millionen. »Ich habe noch nie so einen großen Schwarm Schmetterlinge gesehen«, flüsterte er. Sie waren über ihnen, vor ihnen, neben ihnen und als Zacharias einen Blick über seine Schulter warf, auch hinter ihnen. Doch obwohl sie ihn und Iani einkreisten, machten sie keinerlei Anstalten, näherzukommen oder sie zu berühren. Es war, als stünden Zacharias und Iani in einem Filmtheater und würden das Schauspiel auf einer Leinwand verfolgen können. Es fühlte sich unwirklich an.
Nicole Gozdek (Prophezeiungen für Jedermann)
Wann wollen Sie das gesehen habe?' 'Als Sie ihn unten im Café hypnotisiert haben. Sie beide sahen aus wie eine Königskobra und ein Kaninchen.
Carlos Ruiz Zafón
Harry, du bist ein Zauberer. - Ich bin ein was? - Ein Zauberer, natürlich.
J.K. Rowling (Harry Potter and the Sorcerer's Stone (Harry Potter, #1))
Sie gingen durch die Tür und erst anhand des plötzlichen Gewispers der anderen Auserwählten begriff er, dass sie ihr Ziel erreicht hatten: das Orakel, den gefährlichsten Magischen der Welt.
Nicole Gozdek (Prophezeiungen für Jedermann)
»Die Mauer! Die Mauer ist direkt vor uns!«, dachte er beklommen und hielt weiter auf den Abschnitt zwischen zwei Eisenpfählen zu, auf die der Pfeil zeigte. Noch immer kam nicht der Befehl zum Anhalten. Er hörte Schreie von den Wachen, ein Alarm schallte durch die Nacht, als die Soldaten nun erkannten, dass sie angegriffen wurden. Schüsse fielen, aber seltsamerweise wurde kein einziger in ihre Richtung abgegeben, obwohl sie eigentlich deutlich von der Mauer aus zu sehen hätten sein müssen. Die Illusions- und Ablenkungszauber wirkten! Noch dreißig Fuß. Zwanzig. Zehn. Und plötzlich waren sie da und Zacharias schloss unwillkürlich die Augen, als der Vorderreifen die Mauer berührte – und ohne Widerstand durch sie hindurchglitt, als wäre auch sie ein Trugbild.
Nicole Gozdek (Prophezeiungen für Jedermann)
Nun war er also endgültig in einer Welt der Magie und des finsteren Zaubers gestrandet.
Wolfgang Hohlbein (Thor (Die Asgard-Saga, #1))
• Ich hatte mal eine Taufe, wollte gerade loslegen, hatte schon Luft geholt, um die Stimme für den Segen zu erheben, da beugte sich die Mutter des Kindes über das Taufbecken und schaute von unten völlig entgeistert hoch in mein Gesicht und fragte “Ja-brauchen Sie jetzt kein Buch?”. Ich war perplex: “Was für ein Buch?” “Die Bibel!” “Sie meinen, ich soll Ihnen etwas vorlesen?” Antwortet sie, noch energischer fragend, immer alles über dem Taufbecken, das Kind auf dem Arm, das Kind zurückziehend :”Aber man liest doch immer etwas vor. Sagt etwas!” Sag ich:” Was denn genau?” “ Na, ein Gedicht, einen Spruch oder so etwas?” “ Nein, ich bin doch kein Zauberer. Ich brauche für die Taufe eines Kindes weder die Bibel noch das große Ratgeberbuch der 1000-schönsten-Taufrituale.” “Ach so?” “Gute Frau, das, was wirklich wichtig ist, im Glauben und für eine Taufe, ist das, was Jesus Christus spricht-da reicht ein Satz von ihm, den spreche ich und ein Handvoll Wasser. Dann bin ich ein guter Christ und Ihr Kind wird hoffentlich einer und das, gnädige Frau..” an meine Stirn tippend “...diese Sätze habe ich alle hier im Kopf. Ich kann das auswendig beten.” Es wäre geistliche Armut und ich der falsche Mann wenn ich als Priester noch irgendein Buch bräuchte als Gedächtnisstütze für das Sakrament der Taufe legte ich nach. Dann war sie still. Außerdem würde sich die Gefahr vergrößern, dass entweder das Buch also eine Bibel, oder ihr Kind ins Taufbecken fallen könnte, wenn ich einhändig hantiere Ich habe noch einen Moment die Stille abgewartet und sie freundlich angeschaut “ Stimmen Sie mir zu das ein gesprochener Segen, der aus dem Herzen kommt, stärker ist als jedes Wort das aus dem Buch einfach nur abgelesen wird?” Stille. Habe sie dann zu nickend angelächelt:”Wollen wir?” Es war dann eine sehr schöne, harmonische Taufe. Ich habe auch noch mehr als einen Satz aufgesagt. Ich merkte, wie die Mutter vom Äußerlichen ins Innerliche gekommen war und sich den Segen mitwünschte. “Sakrament musst du spüren.” Dritter Lehrsatz Meulemann- und wie recht er doch hatte
Rainer M. Schießler (Himmel - Herrgott - Sakrament: Auftreten statt austreten)
Später kamen wir noch in Märchen vor, immer mit allerhand magischen Instrumenten, sozusagen Wundertechnik: Lampen, Ringe, Hüte, Tische, die Essen herbeizauberten, Geister in Flaschen, Zauberstäbe, alles nur ein netter Unfug. Und den Fliegenden Teppich gibt es auch nur, wenn Du Dich in die Lüfte hebst und einen Teppich mitnimmst. Die meisten Menschen glauben auch heute noch irgendwie an eine Magie der Dinge (das lässt sie stets mehr Zeug kaufen, als sie brauchen). Es gibt aber auf der ganzen Welt nur einen einzigen von sich aus zauberischen Gegenstand: die Bettdecke. Sie kann Menschen gegen Ihren mehrfach erklärten Willen festhalten, auch wenn der Wecker längst geklingelt hat.
Sten Nadolny (Das Glück des Zauberers)
Mit der Reife wird man immer jünger. Es geht auch mir so, obwohl das wenig sagen will, da ich das Lebensgefühl meiner Knabenjahre im Grund stets beibehalten habe und mein Erwachsensein und Altern immer als eine Art Komödie empfand.
Hermann Hesse (Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne: Lebensstufen (insel taschenbuch) (German Edition))
Die richtige Funktionsweise des Universums, so behaupteten sie, basiere auf dem Gleichgewicht von vier Elementarkräften: Zauber, Überzeugungskraft, Ungewißheit und Verdammte Sturheit
Terry Pratchett (The Light Fantastic (Discworld, #2; Rincewind #2))
Wieder stieg ich und wieder in den Brunnen, holde Sage von einst, höre fern deine goldenen Lieder, wie du lachst, wie du träumst, wie du leise weinst. Mahnend aus der Tiefe flüstert das Zauberwort; mir ist, ich sei trunken und schliefe, und du riefest ich fort und fort..
Hermann Hesse
Ich habe den Premierminister der Muggel unterrichtet, und er lässt eine Vermisstenmeldung twittern. Klingt wie ein Zauber. Ist es aber nicht.
Klaus Fritz
Die Zauberer von der Unsichtbaren Universität waren vielleicht die intellektuelle Creme oder zumindest der zerebrale Joghurt ihrer Generation.
Terry Pratchett (The Last Continent (Discworld, #22; Rincewind #6))
Ich möchte vermeiden, daß jemand glaubt, ich würde die Rückkehr zur schlechten alten Zeit befürworten«, sagte der Professor für unbestimmte Studien und versuchte, sein Ohr von Sand zu befreien. »Aber früher haben wir Zauberer wie ihn umgebracht.
Terry Pratchett (The Last Continent (Discworld, #22; Rincewind #6))
Nicht die Notwendigkeit, sondern der Zufall ist voller Zauber. Soll die Liebe unvergeßlich sein, so müssen sich vom ersten Augenblick an Zufälle auf ihr niederlassen wie die Vögel auf den Schultern des Franz von Assisi.
Milan Kundera (The Unbearable Lightness of Being (SparkNotes Literature Guide))
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Hermann Hesse
Seliges Volk der Hellenen! Wie gross muss unter euch Dionysus sein, wenn der delische Gott solche Zauber für nötig hält, um euren dithyrambischen Wahnsinn zu heilen!
Friedrich Nietzsche (Die Geburt der Tragodie, Unzeitgemasse Betrachtungen I-III: (1872-74), Aus: Werke: Kritische Gesamtausgabe, Abt. 3, Bd. 1)
Der erste Pinselstrich ist immer mit einem ganz besonderen Gefühl verbunden. Etwas Neues beginnt, und staunend und gespannt bin ich so nah bei dieser Entstehung dabei, wie man es nur sein kann. Vielleicht ergeht es so ähnlich auch einem Autoren, der den ersten Satz seines Romans schreibt, oder einem Musiker bei den ersten Klängen seines neuen Liedes. Der berühmte Zauber, der jedem Anfang inne wohnt.
Sylvie Grohne (Die Nacht in uns)
Der Nebel verdichtete sich mit unglaublicher Geschwindigkeit. Schon jetzt erkannte er niemanden mehr außer seinen Wachen, die Häuser und Menschen in den Straßen hatte die graue Wand bereits verschluckt. Ebenso schien sie die Geräusche zu dämpfen, denn er hörte nichts mehr, keine Rufe und keine menschlichen Stimmen, nur noch das gedämpfte Klappern der Hufe auf dem Kopfsteinpflaster. Er schaute nach rechts und links. Die Reiter schienen sich dort nur noch als Schatten zu bewegen. Das war doch einfach unmöglich … Emanio schaute nach vorn – und blickte auf eine undurchdringliche, wabernde Nebelwand. Er warf einen Blick nach hinten, drehte sich im Kreis. Fort! Sie waren alle fort! Weder hörte noch sah er einen einzigen Wachmann. Hier ging etwas vor sich, etwas Unnatürliches. Magie? War er von einem Zauber umgeben?
Nicole Gozdek (Emanio - Der Schöne und das Biest)
Verwirrt hielt er still. Sie kam ihm vertraut vor, als würde er sie schon lange kennen. Instinktiv wusste er, dass er ihr vertrauen konnte, dass sie ihm mit ihrer Magie helfen wollte. Ihr Zauber schlüpfte unter seinen Schilden hindurch, als seien sie gar nicht da, als seien sie nicht dazu gemacht, Porelle aufzuhalten. Warum kam sie ihm so bekannt vor? Hatten die Götter sie möglicherweise als seine wahre Liebe vorgesehen?
Nicole Gozdek (Emanio - Der Schöne und das Biest)
An die Freude Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum! Deine Zauber binden wieder Was die Mode streng geteilt*; Alle Menschen werden Brüder* Wo dein sanfter Flügel weilt. Wem der große Wurf gelungen Eines Freundes Freund zu sein; Wer ein holdes Weib errungen Mische seinen Jubel ein! Ja, wer auch nur eine Seele Sein nennt auf dem Erdenrund! Und wer's nie gekonnt, der stehle Weinend sich aus diesem Bund! Freude trinken alle Wesen An den Brüsten der Natur; Alle Guten, alle Bösen Folgen ihrer Rosenspur. Küsse gab sie uns und Reben, Einen Freund, geprüft im Tod; Wollust ward dem Wurm gegeben und der Cherub steht vor Gott. Froh, wie seine Sonnen fliegen Durch des Himmels prächt'gen Plan Laufet, Brüder, eure Bahn, Freudig, wie ein Held zum Siegen. Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuß der ganzen Welt! Brüder, über'm Sternenzelt Muß ein lieber Vater wohnen. Ihr stürzt nieder, Millionen? Ahnest du den Schöpfer, Welt? Such' ihn über'm Sternenzelt! Über Sternen muß er wohnen.
Friedrich Schiller
Alle hatten den Zauberer lachen gesehen, aber niemand vermutete, dass er lächeln konnte. Jetzt breitete sich jedoch ein Lächeln auf seinem Gesicht aus. Er war so froh, dass es überall sichtbar wurde, an seinen Ohren, an seinem Hut, an seinen Stiefeln!
Tove Jansson