Zu Quotes

We've searched our database for all the quotes and captions related to Zu. Here they are! All 100 of them:

Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein. None are more hopelessly enslaved than those who falsely believe they are free.
Johann Wolfgang von Goethe (Elective Affinities)
Where in the world did you get that dress?" "Present from Zu." "You look like you want to throw it in a fire." "I can't promise there won't be an unfortunate accident later on.
Alexandra Bracken (The Darkest Minds (The Darkest Minds, #1))
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. (You must have chaos within you to give birth to a dancing star.)
Friedrich Nietzsche (Thus Spoke Zarathustra)
Das Gegengift zu Einsamkeit ist nicht das wahllose Zusammensein mit irgendwelchen Leuten. Das Gegengift zu Einsamkeit ist Geborgenheit.
Benedict Wells (Vom Ende der Einsamkeit)
Did you think the lion was sleeping because he didn't roar?
Friedrich Schiller (Die Verschwörung des Fiesco zu Genua)
Zu Hause ist da, wo deine Bücher sind.
Kerstin Gier (Das erste Buch der Träume (Silber, #1))
The joke loses everything when the joker laughs himself.
Friedrich Schiller (Die Verschwörung des Fiesco zu Genua)
We have no idea, but its not like we're going to win any awards for normalcy anytime soon. So you get into people's heads? The two of us can throw people around like toys. Zu once blew up an AC unit, and all she did was walk by it.
Alexandra Bracken (The Darkest Minds (The Darkest Minds, #1))
Es sagt viel über die Welt aus, mein Kind, sagte der Vater zu dem Knaben, dass die Dummen glücklich sind und die Schlauen Depressionen haben.
Marc-Uwe Kling
Von den Sternen kommen wir, zu den Sternen gehen wir. Das Leben ist nur eine Reise in die Fremde.
Walter Moers (The City of Dreaming Books (Zamonia, #4))
Allein zu sein ist nicht schlecht, wenn man in der Gesellschaft von Büchern ist.
Christoph Marzi (Lycidas (Uralte Metropole, #1))
Black is the color that is no color at all. Black is the color of a child's still, empty bedroom. The heaviest hour of night-the one that traps you in your bunk, suffocating in another nightmare. It is a uniform stretched over the broad shoulders of an angry young man. Black is the mud, the lidless eye watching your every breath, the low vibrations of the fence that stretches up to tear at the sky. It is a road. A forgotten night sky broken up by faded stars. It is the barrel of a new gun, leveled at your heart. The color of Chubs's hair, Liam's bruises, Zu's eyes. Black is a promise of tomorrow, bled dry from lies and hate. Betrayal. I see it in the face of a broken compass, feel it in the numbing grip of grief. I run, but it is my shadow. Chasing, devouring, polluting. It is the button that should never have been pushed, the door that shouldn't have opened, the dried blood that couldn't be washed away. It is the charred remains of buildings. The car hidden in the forest, waiting. It is the smoke. It is the fire. The spark. Black is the color of memory. It is our color. The only one they'll use to tell our story.
Alexandra Bracken (In the Afterlight (The Darkest Minds, #3))
You're really great. I like you...Or in other words, I fancy you, I love you, I want you, I can't leave you, I whatever you.
墨香铜臭 (魔道祖師 四 [Mo Dao Zu Shi Vol. 4] (Mo Dao Zu Shi, #4))
Lesen ist eine intelligente Methode, sich selber das Denken zu ersparen.
Walter Moers (The City of Dreaming Books (Zamonia, #4))
Sein Herz zu verlieren, ist die schönste Art festzustellen, dass man eines hat.
Kerstin Gier (Für jede Lösung ein Problem)
Ich hatte den Tod ohnehin noch nicht verdient, ich konnte ihn doch gar nicht bezahlen, denn er kostete das Leben, und davon hatte ich noch viel zu wenig.
Benedict Wells (Spinner)
Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.
Franz Kafka (The Metamorphosis)
Ich bin der Geist der stets verneint! Unde das mit Recht; denn alles was entsteht ist werth daß es zu Grunde geht; Drum besser wär's daß nichts entstünde. So ist denn alles was ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt, Mein eigentliches Element.
Johann Wolfgang von Goethe (Faust, First Part)
Die Welt ist gierig, und manchmal umschließen Nebel unsere Herzen, bis wir uns nicht einmal mehr daran erinnern können, wann unsere Träume zu sterben begannen.
Christoph Marzi (Lumen (Uralte Metropole, #3))
Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.
Johann Wolfgang von Goethe
Allein hier draußen wurde mir mit einem körperlichen Schmerz bewusst, dass ich meine Zeit nicht genutzt hatte. Um Minuten gekämpft, wenn es darum ging, einen Bus noch zu erreichen. Jahre verschwendet, weil ich nicht das getan hatte, was ich wollte.
Benedict Wells (Vom Ende der Einsamkeit)
Wenn ich zu einem anderen sagen kann: "Ich liebe dich", muss ich auch sagen können: "Ich liebe in dir auch alle anderen, ich liebe durch dich die ganze Welt, ich liebe in dir auch mich selbst.
Erich Fromm (Die Kunst des Liebens)
Nie den Mut gehabt, sie zu gewinnen, immer nur die Angst, sie zu verlieren.
Benedict Wells (Vom Ende der Einsamkeit)
Was auch immer geschieht: Nie dürft Ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man Euch zieht, auch noch zu trinken!
Erich Kästner
Das habe ich nie vergessen. Dass man liebt, um die Kälte zu vergessen und den Winter zu vertreiben.
Andreas Steinhöfel (Die Mitte der Welt)
Sieh dich an, dachte ich, was sehnst du dich in Gesellschaft so oft danach, allein zu sein, wenn du das Alleinsein kaum noch aushältst?
Benedict Wells (Vom Ende der Einsamkeit)
»Eines Tages«, sagte sie, »fange ich Träume ein wie Schmetterlinge.« »Und dann?«, fragte er. »Lege ich sie zwischen die Seiten dicker Bücher und presse sie zu Worten.« »Was, wenn jemand immer nur von dir träumt?« »Dann sind wir beide vielleicht schon Worte in einem Buch. Zwei Namen zwischen all den anderen.«
Kai Meyer (Arcadia Awakens (Arcadia, #1))
Freunde müssen einander verstehen um Freunde zu bleiben. Brüder sind immer Brüder.
Max Frisch (I'm Not Stiller)
Die Welt machte mich zu einer Hure, nun mache ich sie zu einem Bordell.
Friedrich Dürrenmatt (Der Besuch der alten Dame / Die Physiker. Erläuterungen und Materialien.)
Alle hatten Angst vor Lücken in ihrem Lebenslauf. Aber niemand schien Angst davor zu haben, seine Träume zu verraten.
Benedict Wells (Spinner)
Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.
Dietrich Bonhoeffer
Zum ersten Mal erlebte sie, wie hauchfein die Grenze zwischen Liebe und Hass war. Und es war einfacher, viel einfacher, selbst zu verletzen, als den Schmerz zu spüren.
Nina Blazon (Faunblut)
Es ist weit verbreitet, Frauen als Menschen mit Geschlecht zu betrachten und Männer als Menschen: Chefinnen haben einen «weiblichen Führungsstil», Männer einen eigenen.
Margarete Stokowski (Untenrum frei)
Um sein wahres Ich zu finden, ist es notwendig, alles in Frage zu stellen, was man bei der Geburt vorgefunden hat. Manches davon auch zu verlieren, denn oft lernt man nur im Schmerz, was wirklich zu einem gehört... Es sind die Brüche, in denen man sich erkennt.
Benedict Wells (Vom Ende der Einsamkeit)
Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.
Theodor Fontane
Der Deutsche fährt nicht wie andere Menschen. Er fährt, um recht zu haben.
Kurt Tucholsky (Deutschland, Deutschland über alles)
Objektiv gesehen ist der Tod das Beste, was den Menschen passieren konnte. Er zwingt sie, sich dem Leben zu stellen, jede Sekunde davon zu genießen und sich zu verwirklichen. Er ist das einzig richtige Ende, notwendig und ein starker Antrieb.“ Er machte eine Pause. „Subjektiv gesehen ist der Tod natürlich scheiße.
Benedict Wells (Fast genial)
Die Bild-Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zuläßt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun
Max Goldt
Manchmal lügen wir. Und manchmal lassen wir unser Herz im Stich, um unseren Kopf zu retten.
Nina Blazon (Ascheherz)
Du bist für diese einfache, bequeme, mit so wenigem zufriedene Welt von heute viel zu anspruchsvoll und hungrig, sie speit dich aus, du hast für sie eine Dimension zu viel. Wer heute leben und seines Lebens froh werden will, der darf kein Mensch sein wie du und ich. Wer statt Gedudel Musik, statt Vergnügen Freude, statt Geld Seele, statt Betrieb echte Arbeit, statt Spielerei echte Leidenschaft verlangt, für den ist diese hübsche Welt hier keine Heimat…
Hermann Hesse (Steppenwolf)
Manchmal war sie sich nicht sicher, wer die größere Macke hatte: der Autor, der sich diesen kranken Mist ausdachte, oder sie, die sie sogar Geld dafür bezahlte, um es sich mit Axtmördern und Psychopathen am Pool gemütlich machen zu können.
Sebastian Fitzek (Passagier 23)
Dabei waren doch gerade Bücher eins der kostbarsten Geschenke auf Erden. Kunstvoll aneinandergereihte Wörter, die zu einer Melodie wurden und sich in Bilder verwandelten. Weiße, leere Blätter, auf denen Welten größer als das Universum entstanden. Welten, die Menschen in ihren Bann zogen und alles um sich herum vergessen ließen. -Carina Bartsch, Kirschroter Sommer
Carina Bartsch (Kirschroter Sommer (Kirschroter Sommer, #1))
Jude was down there. He was down there. And the last place I would ever leave Jude was alone in the dark.
Alexandra Bracken (Never Fade (The Darkest Minds, #2))
Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.
Johann Wolfgang von Goethe
Sie litten alle unter der Angst, keine Zeit für alles zu haben, und wussten nicht, dass Zeit haben nichts anderes heißt, als keine Zeit für alles zu haben.
Robert Musil
Wenn du mich küsst, Gwendolyn Shepherd, dann ist das so, als würde ich den Kontakt zum Boden verlieren. Ich habe keine Ahnung, wie du das machst oder wo du es gelernt hast. Wenn du mich küsst, dann will ich nichts anderes mehr, als dich zu spüren und in meinen Armen zu halten. Scheiße, ich bin so schrecklich in dich verliebt, dass es sich anfühlt, als hätte irgendwo in meinem Inneren jemand einen Kanister mit Benzin ausgekippt und angezündet! Gwenny, das alles macht mir furchtbare Angst. Ohne dich würde mein Leben keinen Sinn mehr haben, ohne dich... ich würde auf der Stelle sterben wollen, wenn dir etwas zustieße.
Kerstin Gier (Smaragdgrün (Edelstein-Trilogie, #3))
Sich zu mögen heißt, zu entdecken, dass man dieselbe Sprache spricht. Sich zu lieben bedeutet, in derselben Sprache zu dichten.
Kai Meyer (Die Seiten der Welt (Die Seiten der Welt, #1))
Das Gute kommt immer zu spät, immer wird es zu spät fertig, wenn man sich nicht mehr recht darüber freuen kann.
Thomas Mann (Buddenbrooks)
Es gibt zwei Arten sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eines. Ich glaube an Letzteres.
Albert Einstein
Wer sich selbst belügt und seine eigenen Lügen anhört, kommt schließlich soweit, dass er keine Wahrheit mehr, weder in sich noch außer sich, zu erkennen vermag [...]
Fyodor Dostoevsky
Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.
Johann Wolfgang von Goethe
Wenn das, was einen Menschen ausmacht, Gedanken, Erinnerungen, Träume und Gefühle sind, dann hat mich das, was ich fühle, zu dem gemacht, der ich bin. Ich bin ein Junge … der dich liebt.
Jenny-Mai Nuyen (Nocturna - Die Nacht der gestohlenen Schatten)
‎‎Ich konnte all die Juden in dieser Welt zu zerstören, aber ich lasse ein wenig drehte-on,so können Sie herausfinden, warum ich sie getötet...
Adolf Hitler
Nie entschuldigen, Baby. Nie reden. Blumen schicken. Ohne Brief. Nur Blumen. Die decken alles zu. Sogar Gräber.
Erich Maria Remarque (Drei Kameraden)
Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, Und leider auch Theologie Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor; Heiße Magister, heiße Doktor gar Und ziehe schon an die zehen Jahr Herauf, herab und quer und krumm Meine Schüler an der Nase herum- Und sehe, daß wir nichts wissen können! Das will mir schier das Herz verbrennen. Zwar bin ich gescheiter als all die Laffen, Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen; Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel, Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel- Dafür ist mir auch alle Freud entrissen, Bilde mir nicht ein, was Rechts zu wissen, Bilde mir nicht ein, ich könnte was lehren, Die Menschen zu bessern und zu bekehren.
Johann Wolfgang von Goethe (Faust. Der Tragödie Erster Teil)
Man kann davon überzeugt sein, sich etwas zu wünschen - vielleicht jahrelang - solang man weiß, dass der Wunsch unerfüllbar ist. Steht man aber plötzlich vor der Möglichkeit, dass der Wunschtraum Wirklichkeit wird, dann wünscht man sich nur noch eins: Man hätte es sich nie gewünscht.
Michael Ende (Die unendliche Geschichte)
Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht, Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein, Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun, Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn. Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden, Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn
J.R.R. Tolkien (The Lord of the Rings)
I wanted to tell her not to worry about this, that I was coming to see the heavier your heart got, the stronger you had to be to keep carrying it around.
Alexandra Bracken (In the Afterlight (The Darkest Minds, #3))
Ich wollte ja nichts als das zu leben versuchen, was von selber aus mir heraus wollte. Warum war das so sehr schwer?
Hermann Hesse (Demian: Die Geschichte von Emil Sinclairs Jugend)
Ich fühle, wie ich langsam zu einem Mörder werde. Mein Glaube an die Humanität ist machtlos. Und weil ich es weiß, bin ich ein Säufer geworden.
Friedrich Dürrenmatt (The Visit: A Tragi-Comedy)
Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen // Den Vorhang zu und alle Fragen offen
Bertolt Brecht (Bertolt Brecht, Der gute Mensch von Sezuan : Kommentare, Diskussionsaspekte und Anregungen für produktionsorientiertes Lesen)
Um Schriftsteller zu sein, musst du leiden, das weißt du. Du brauchst diese verborgene Wunde in dir. Du musst bluten.
Tatiana de Rosnay (The Other Story)
Kalle denkt—trotz der kostbaren Zeit—nach. Manchmal aber lohnt es sich, ein wenig Zeit für das Nachdenken zu opfern.
Astrid Lindgren (Kalle Blomquist, Eva Lotte und Rasmus)
Träume und Märchen waren ihr eigentlicher Lebensinhalt, dachte ich jetzt. Deshalb hat sie sich auch umgebracht, dachte ich, weil ein Mensch, der nur Träume und Märchen sich zu seinem Lebensinhalt gemacht hat, in dieser Welt nicht überleben kann, nicht überleben darf, dachte ich.
Thomas Bernhard (Woodcutters)
Wer niemals ganze Nachmittage lang mit glühenden Ohren und verstrubbeltem Haar über einem Buch saß und las und las und die Welt um sich her vergaß, nicht mehr merkte, daß er hungrig wurde oder fror - Wer niemals heimlich beim Schein einer Taschenlampe unter der Bettdecke gelesen hat, weil Vater oder Mutter oder sonst irgendeine besorgte Person einem das Licht ausknipste mit der gutgemeinten Begründung, man müsse jetzt schlafen, da man doch morgen so früh aus den Federn sollte - Wer niemals offen oder im geheimen bitterliche Tränen vergossen hat, weil eine wunderbare Geschichte zu Ende ging und man Abschied nehmen mußte von den Gestalten, mit denen man gemeinsam so viele Abenteuer erlebt hatte, die man liebte und bewunderte, um die man gebangt und für die man gehofft hatte, und ohne deren Gesellschaft einem das Leben leer und sinnlos schien - Wer nichts von alledem aus eigener Erfahrung kennt, nun, der wird wahrscheinlich nicht begreifen können, was Bastian jetzt tat.
Michael Ende (The Neverending Story)
Lan Zhan,” he called. “Look at me. Quick, look at me!” Wei Wuxian was calling to him with a smile on his lips. Just as he always had, Lan Wangji looked at him. And forever after, his eyes could never move away from him again.
Mò Xiāng Tóng Xiù (Grandmaster of Demonic Cultivation: Mo Dao Zu Shi (Novel) Vol. 5)
Alles ging so schnell vorbei, nie wusste man sein Glück zu schätzen, immer erst hinterher. Altbekanntes Zeug. Das Leben war nicht besonders einfallsreich. Es brachte immer den gleichen Trick, und trotzdem fiel jeder drauf rein.
Benedict Wells (Spinner)
Als junger Mensch hatte ich das Gefühl, ein anderes, falsches Leben zu führen. Noch stärker als meine Geschwister habe ich mich gefragt, wie sehr mich Ereignisse aus meiner Kindheit und Jugend bestimmt haben, und erst spät habe ich verstanden, dass in Wahrheit nur ich selbst der Architekt meiner Existenz bin. Ich bin es, wenn ich zulasse, dass meine Vergangenheit mich beeinflusst, und ich bin es umgekehrt genauso, wenn ich mich ihr widersetzte.
Benedict Wells (Vom Ende der Einsamkeit)
Es tut mir leid, Spence", murmelte ich an seiner Brust. "Was denn?" Ich schluckte schwer. "Das ich so bin, wie ich bin." Er stütze das Kinn auf meinem Kopf ab und kraulte mir weiter den Nacken. "Dafür brauchst du dich nicht zu entschuldigen, Süße. Niemals.
Mona Kasten (Trust Again (Again, #2))
Wir werden Forderungen stellen, die wir zuvor nie gewagt hätten zu stellen, und wir werden dabei nicht "bitte" sagen, denn man sagt gar nicht "bitte" bei Revolutionen. Man sagt nur "danke" zu denen, die mitgekämpft haben.
Margarete Stokowski (Untenrum frei)
Seit Urzeiten ist Fantasy das beliebteste aller Genres. Fantasy-Autoren der zweiten großen Welle wie Johannes, Lukas, Markus und Mel Gibson haben zum Beispiel selbst heute noch fanatische Fans, die ganze Passagen auswendig kennen und sich regelmäßig in mittelalterlichen Gebäuden zu Conventions treffen, bei denen sie sich gegenseitig ihre Lieblingsstellen vorlesen und absurde Rituale aus den Bücher nachspielen. Totale Nerds. (Anm. des Kängurus)
Marc-Uwe Kling (Die Känguru-Offenbarung (Die Känguru-Chroniken, #3))
You are actually the worst person I have ever met,” Chubs said. “And people like you are the reason we have middle fingers.
Alexandra Bracken (Never Fade (The Darkest Minds, #2))
No matter how thoroughly Lan Wangji was praised as an unrivaled rare beauty, nothing could help the fact they he looked profoundly embittered, as if he had lost his wife.
Mò Xiāng Tóng Xiù (Grandmaster of Demonic Cultivation: Mo Dao Zu Shi (Novel) Vol. 1)
Seit ich klein war, hatte mein Vater mir beigebracht, dass die Welt schlecht ist. Die Welt ist schlecht, und der Mensch ist auch schlecht. Trau keinem, geh nicht mit Fremden und so weiter. Das hatten mir meine Eltern erzählt, das hatten mir meine Lehrer erzählt, und das Fernsehen erzählte es auch. Wenn man Nachrichten guckt: Der Mensch ist schlecht. Wenn man Spiegel TV guckt: Der Mensch ist schlecht. Und vielleicht stimmte das ja auch, und der Mensch war zu 99 Prozent schlecht. Aber das Seltsame war, dass Tschick und ich auf unserer Reise fast ausschließlich dem einen Prozent begegneten, das nicht schlecht war. Da klingelt man nachts um vier irgendwen aus dem Bett, weil man gar nichts von ihm will, und er ist superfreundlich und bietet auch noch seine Hilfe an. Auf so was sollte man in der Schule vielleicht auch mal hinweisen, damit man nicht völlig davon überrascht wird.
Wolfgang Herrndorf (Tschick)
If you walk the night road too often, sooner or later, you'll run into ghosts.
Mò Xiāng Tóng Xiù (Grandmaster of Demonic Cultivation: Mo Dao Zu Shi (Novel) Vol. 1)
Wei WuXian called out, '… Lan Zhan.' Lan WangJi’s breathing wasn’t as placid as usual, feeling somewhat rushed. It was probably from carrying Wei WuXian while fending off attacks and being on the run for too long. The tone in which he replied, however, was still the single syllable, as steady as ever, 'Mnn.' After the 'mnn,' he added, 'I am here.
墨香铜臭 (Grandmaster of Demonic Cultivation, Vol. 1)
Who was right, who was wrong, was there more gratitude or more grievance - is that something an outsider can determine?
Mò Xiāng Tóng Xiù (Grandmaster of Demonic Cultivation: Mo Dao Zu Shi (Novel) Vol. 2)
Warum bedauern wir Leute, die nicht reisen können? Weil sie sich, indem sie sich äußerlich nicht ausbreiten können, auch innerlich nicht auszudehnen vermögen, sie können sich nicht vervielfältigen, und so ist ihnen die Möglichkeit genommen, weitläufige Ausflüge in sich selbst zu unternehmen und zu entdecken, wer und was anderes sie auch hätten werden können.
Pascal Mercier
»Wovor hast du am meisten Angst?« Ich überlegte eine Weile, während er mich nicht aus den Augen ließ. »Vor dem Leben«, entschied ich schließlich. »Davor, dass es vorbei ist, bevor ich überhaupt richtig gelebt habe. Davor, dass ich alles verpasse, weil ich mit meinen Gedanken woanders bin. Davor, dass das Beste im Leben an mir vorbeizieht, weil ich die Chance es zu bekommen nicht ergriffen habe.«
Amelie Murmann (Liebe kennt keinen Plan (Living the Dream, #1))
Wir sagen natürlich, die Bullen sind Schweine. Wir sagen, der Typ in Uniform ist ein Schwein, kein Mensch. Und so haben wir uns mit ihnen auseinanderzusetzen. Das heißt, wir haben nicht mit ihm zu reden, und es ist falsch, überhaupt mit diesen Leuten zu reden. Und natürlich kann geschossen werden.
Ulrike Marie Meinhof
Ich fragte mich, wie es weitergehen würde, und war beängstigt, aber auch fasziniert von der Antwort, dass ich es einfach nicht wusste. Ich wusste nur, dass ich das ganze letzte Jahr ziemlich nah am Abgrund gewesen war. Doch es gibt Fehler, die notwendig sind. Manchmal muss man ein kleines bisschen sterben, um wieder ein wenig mehr zu leben.
Benedict Wells (Spinner)
Bright star, would I were stedfast as thou art-- Not in lone splendour hung aloft the night And watching, with eternal lids apart, Like nature's patient, sleepless Eremite, The moving waters at their priestlike task Of pure ablution round earth's human shores, Or gazing on the new soft-fallen mask Of snow upon the mountains and the moors-- No--yet still stedfast, still unchangeable, Pillow'd upon my fair love's ripening breast, To feel for ever its soft fall and swell, Awake for ever in a sweet unrest, Still, still to hear her tender-taken breath, And so live ever--or else swoon to death. Glanzvoller Stern! wär ich so stet wie du, Nicht hing ich nachts in einsam stolzer Pracht! SchautŽ nicht mit ewigem Blick beiseite zu, Einsiedler der Natur, auf hoher Wacht Beim Priesterwerk der Reinigung, das die See, Die wogende, vollbringt am Meeresstrand; Noch starrt ich auf die Maske, die der Schnee Sanft fallend frisch um Berg und Moore band. Nein, doch unwandelbar und unentwegt MöchtŽ ruhn ich an der Liebsten weicher Brust, Zu fühlen, wie es wogend dort sich regt, Zu wachen ewig in unruhiger Lust, Zu lauschen auf des Atems sanftes Wehen - So ewig leben - sonst im Tod vergehen!
John Keats (Bright Star: Love Letters and Poems of John Keats to Fanny Brawne)
Voll Blüten steht der Pfirsichbaum nicht jede wächst zur Frucht sie schimmern hell wie Rosenschaum durch Blau und Wolkenflucht. Wie Blüten geh'n Gedanken auf hundert an jedem Tag -- lass' blühen, lass' dem Ding den Lauf frag' nicht nach dem Ertrag! Es muss auch Spiel und Unschuld sein und Blütenüberfluss sonst wär' die Welt uns viel zu klein und Leben kein Genuss.
Hermann Hesse (Bäume: Betrachtungen und Gedichte)
As for the use of the bomb, she would say, “It was war and we had to expect it.” And then she would add, “Shikata ga nai,” a Japanese expression as common as, and corresponding to, the Russian word “nichevo”: “It can’t be helped. Oh, well. Too bad.” Dr. Fujii said approximately the same thing about the use of the bomb to Father Kleinsorge one evening, in German: “Da ist nichts zu machen. There’s nothing to be done about it.
John Hersey (Hiroshima)
Jetzt sehe ich erst, daß du ein Mensch bist wie ich. Ich habe gedacht an deine Handgranaten, an dein Bajonett und deine Waffen – jetzt sehe ich deine Frau und dein Gesicht und das Gemeinsame. Vergib mir, Kamerad! Wir sehen es immer zu spät. Warum sagt man uns nicht immer wieder, daß ihr ebenso arme Hunde seid wie wir, daß eure Mütter sich ebenso ängstigen wie unsere und daß wir die gleiche Furcht vor dem Tode haben und das gleiche Sterben und den gleichen Schmerz –. Vergib mir, Kamerad, wie konntest du mein Feind sein? Wenn wir diese Waffen und diese Uniform fortwerfen, könntest du ebenso mein Bruder sein wie Kat und Albert. Nimm zwanzig Jahre von mir, Kamerad, und stehe auf – nimm mehr, denn ich weiß nicht, was ich damit noch beginnen soll.
Erich Maria Remarque (All Quiet on the Western Front)
Aufgrund meiner philologischen Studien bin ich überzeugt, dass ein begabter Mensch Englisch (außer Schreibung und Aussprache) in dreißig Stunden, Französisch in dreißig Tagen und Deutsch in dreißig Jahren lernen kann. Es liegt daher auf der Hand, dass die letztgenannte Sprache zurechtgestutzt und repariert werden sollte. Falls sie so bleibt wie sie ist, sollte sie sanft und ehrerbietig zu den toten Sprachen gestellt werden, denn nur die Toten haben genügend Zeit, sie zu lernen.
Mark Twain
Das habe ich gelernt: Liebe ist ein Wort, das du nur mit blutroter Tinte schreiben solltest. Liebe treibt dich dazu, die seltsamsten Dinge zu tun. Sie lässt dich regenbogenfarbene Bonbons verteilen, sie lässt dich in roten Schuhen durch die Straßen tanzen, und sie schreckt nicht davor zurück, dich nachts mit blutenden Händen Gräber in paradiesische Gärten hacken zu lassen. Liebe schlägt dir tiefe Wunden, aber auf eine ihr eigene Art heilt sie auch deine Narben, vorausgesetzt, du vertraust ihr und gibst ihr die Zeit dazu. Meine Narben werde ich nicht anrühren. Ich werde neue Wunden davontragen, noch ehe die alten verheilt sind, und ich werde anderen Menschen Wunden zufügen. Jeder von uns trägt ein Messer." (S.456f.)
Andreas Steinhöfel
Einerseits geben Wörter Sinn, andererseits sind sie tauglich, Unsinn zu stiften. Wörter können heilsam oder verletzend sein. Das Wort als Waffe. Sich spreizende, auftrumpfende, mit Bedeutung gemästete Wörter. Manche sind Zungenbrecher, andere lassen erkennen, verschleiern, leugnen ab, decken zu oder auf. Oft liegen winzige Wahrheiten unter Wortlawinen begraben. Aus Wortstreit entspringen Schimpfwörter. Flüche, Beschwörungen, Zaubersprüche bannen, rufen herbei, lassen wahre Wunder geschehen.
Günter Grass (Grimms Wörter. Eine Liebeserklärung)
Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.
Arthur Schopenhauer (Aphorismen zur Lebensweisheit: Bereicherte Ausgabe. Parerga und Paralipomena (German Edition))
Moment mal", sagte Herr Lehmann. "Was soll das heißen, Lebensinhalt? Lebensinhalt ist doch ein total schwachsinniger Begriff. Was willst du damit sagen, Lebensinhalt? Was ist der Inhalt eines Lebens? Ist das Leben ein Glas oder eine Flasche oder ein Eimer, irgendein Behälter, in den man was hineinfüllt, etwas hineinfüllen muss sogar, denn irgendwie scheint sich ja die ganze Welt einig zu sein, dass man so etwas wie einen Lebensinhalt unbedingt braucht. Ist das Leben so? Nur ein Behältnis für was anderes? Ein Fass vielleicht? Oder eine Kotztüte?
Sven Regener (Herr Lehmann (Frank Lehmann #1))
Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Sie ruht erst, wenn sie alles unter sich begraben hat. Das ist die Lehre, das ist das Fazit dessen, was uns 1933 widerfuhr. Das ist der Schluss, den wir aus unseren Erfahrungen ziehen müssen, und es ist der Schluss meiner Rede. Drohende Diktaturen lassen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht übernommen haben.
Erich Kästner (Über das Verbrennen von Büchern)
Hier kommt nun meine Theorie, warum die Menschen die Erde beherrschen und nicht die Pferde", fährt es fort. "Gelangen Pferde nämlich zu einem Bewusstsein, kommt ihnen natürlich erst mal das große Kotzen über die Welt, und die Pferde sterben, weil sie kotzen müssen, es aber ja nicht können. Das ist der simple Grund, warum sie folglich niemals zu einem Bewusstsein ihrer selbst gelangen können, warum sie niemals denken werden und warum sie folglich niemals ihren rechtmäßigen Platz an der Spitze der Schöpfung einnehmen, sondern weiterhin nur als lebende Dekoration bei den Karl-May-Festspielen im Sauerland dienen werden. Auf ewig beherrscht von einer Abnormität der Natur, einer fatalen Mutation der Schimpansen-DNA, einem kranken Tier: dem Menschen.
Marc-Uwe Kling
„Wenn du ein Buch auf eine Reise mitnimmst“, hatte Mo gesagt, als er ihr das erste in die Kiste gelegt hatte, „dann geschieht etwas Seltsames: Das Buch wird anfangen, deine Erinnerungen zu sammeln. Du wirst es später nur aufschlagen müssen und schon wirst du wieder dort sein, wo du zuerst darin gelesen hast. Schon mit den ersten Wörtern wird alles zurückkommen: die Bilder, die Gerüche, das Eis, das du beim Lesen gegessen hast… Glaub mir, Bücher sind wie Fliegenpapier. An nichts haften Erinnerungen so gut wie an bedruckten Seiten.“ Vermutlich hatte er damit Recht. Doch Meggie nahm ihre Bücher noch aus einem anderen Grund auf jede Reise mit. Sie waren ihr Zuhause in der Fremde – vertraute Stimmen, Freunde, die sich nie mit ihr stritten, kluge, mächtige Freunde, verwegen und mit allen Wassern der Welt gewaschen, weit gereist, abenteuererprobt.
Cornelia Funke (Inkheart (Inkworld, #1))
Wei Wuxian seized Lan Wangji by the shoulders. “But! But from now on, I’ll remember everything you’ve said to me, everything you’ve done. I won’t forget a thing!” “…” “You’re especially wonderful. I like you,” Wei Wuxian said. “…” “Or, in other words—I fancy you, I love you, I want you, I can’t leave you, I whatever you.” “…” “I want to go on Night Hunts with you for the rest of my life.
Mò Xiāng Tóng Xiù (Grandmaster of Demonic Cultivation: Mo Dao Zu Shi (Novel) Vol. 5)
Siehst Du, Momo", sagte er, "es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang, die kann man niemals schaffen, denkt man." Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: "Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun, und zum Schluss ist man ganz aus der Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen!" Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: "Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst Du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, den nächsten Atemzug, den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur den nächsten." Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: "Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.
Michael Ende (Momo)
Es ist unmöglich zu überprüfen, welche Entscheidung die richtige ist, weil es keine Vergleiche gibt. Man erlebt alles unmittelbar, zum ersten Mal und ohne Vorbereitung. Wie ein Schauspieler, der auf die Bühne kommt, ohne vorher je geprobt zu haben. Was aber kann das Leben wert sein, wenn die erste Probe für das Leben schon das Leben selber ist? Aus diesem Grund gleicht das Leben immer einer Skizze. Auch „Skizze“ ist nicht das richtige Wort, weil Skizze immer ein Entwurf zu etwas ist, die Vorbereitung eines Bildes, während die Skizze unseres Lebens eine Skizze von nichts ist, ein Entwurf ohne Bild. Einmal ist keinmal, sagt sich Tomas. Wenn man ohnehin nur einmal leben darf, so ist es, als lebe man überhaupt nicht.
Milan Kundera (Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins)
Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich am liebsten bei einem Flugzeugabsturz sterben. Aber auf gar keinen Fall im Bett. Vielleicht mit Ines, oder mit Frau Sprengel, auf dem Linienflug nach Südamerika. Das rechte Triebwerk ist mit einem kaum hörbaren Knall explodiert und zieht eine endlose Feuerschleppe hinter sich her, als wir gerade über dem offenen Meer sind. Die Passagiere kreischen, einige ganz Doofe betteln die Stewardess um Fallschirme an. Ich lege meine Lektüre aus der Hand, beuge mich zu Ines, und sage, ich hatte noch gar nicht zu Ende gelesen. Und Ines sagt, gut, dass wir nicht das teure Hotel gebucht haben. Und wir schauen uns an und wissen, dass wir uns verstanden haben in diesem Leben. Durch das kleine runde Fenster rast die Wasseroberfläche auf uns zu, die bei dieser Geschwindigkeit härter ist als Beton, und ich halte Ines fest und flüstere ihr etwas in Ohr, solange ich noch flüstern kann und solange sie noch ein Ohr hat.
Wolfgang Herrndorf
Suddenly, Wei Wuxian cut in. “Lan Zhan! I…I have something to say to you.” “Wait until later,” Jin Guangyao said. “No, it’s urgent,” Wei Wuxian insisted. “Then you can say it as you are,” Jin Guangyao said. While that was only an offhand statement, realization dawned on Wei Wuxian. “You’re right,” he said. Then he yelled, with all the breath he could pull into his lungs, “Lan Zhan! Lan Wangji! Hanguang-jun! I…I genuinely wanted to sleep with you earlier!
Mò Xiāng Tóng Xiù (Grandmaster of Demonic Cultivation: Mo Dao Zu Shi (Novel) Vol. 5)
What?” The word exploded out of me. “What do you want me to tell you? You want to hear about how they tied us up like animals to bring us into the camp—or, hey! How about that time a PSF once beat in a girl’s skull so badly she actually lost an eye? You want to know what it was like to drink rotten water for an entire summer until new pipes finally came? How I woke up afraid and went to bed in terror every single day for six years? For God’s sake, leave me alone! Why do you always have to dig and dig when you know I don’t want to talk about it?
Alexandra Bracken (Never Fade (The Darkest Minds, #2))
This better world—that is the world I’m fighting for from inside the whale, this world I want to be birthed into. A world that is kinder, more generous, more just. A world that takes care of the marginalized, the poor, the sick. Where wealth and resources are redistributed, where reparations are made for the harms of history, where stolen land is given back. Where the environment is cared for and respected, and all species are cared for and respected. Where conflicts are dealt with in gentleness. Where people take care of each other and feel empowered to be their truest selves. Where anger is allowed and joy is allowed and fun is allowed and quietness is allowed and loudness is allowed and being wrong is allowed and everything, everything, everything is rooted in love. And maybe that’s an unattainable utopia.But I’ve found a few smaller versions of this world—in the ground rules Liv and I set on the bus en route to meeting my family; in the grace Cara showed me when I came out to her; in the patience with which Zu mentored me. I’m not naïve enough to think we’ll reach this utopia in my lifetime or possibly ever, but I’m also not faithless enough to think that the direction in which I strive doesn’t matter, that these smaller versions of the world aren’t leading us there.
Lamya H. (Hijab Butch Blues)